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Anfang April nahmen 28 Schülermannschaften am Höhepunkt des landesweiten Technologiewettbewerbs „Das funktioniert ja!“ teil. Jedes dieser Teams hatte aus einem ihm zur Verfügung gestellten Materialpaket ein mobiles Spielzeug gebaut und dessen Vermarktung geplant.
Der jährlich stattfindende Technologiewettbewerb ist für Grundschüler der 1. bis 6. Klasse gedacht. An der Endrunde dürfen jeweils die Gewinner der regionalen Teilwettbewerbe teilnehmen. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr über 12 000 Schüler und Schülerinnen beteiligt.
Der vom Verband für Finnische Technologieindustrien organisierte Wettbewerb soll die Schüler zur kreativen Bewältigung technologischer Herausforderungen und Aufgaben inspirieren.
„Zum Alltag der Kinder gehören Spielsachen, und deren Erfindung und Herstellung sind eine angenehme Art, mit der vielseitigen Welt der Technologie Bekanntschaft zu machen“, sagt Birgitta Ruuti, Sachverständige beim Verband für Finnische Technologieindustrien. „Die Teilnahme an dieser Konkurrenz ist nicht nur Wettkampf, sondern gleichzeitig inspirierendes, spannendes Lernen.“
Vertrautwerden mit Technologie
Im Lehrplan der finnischen Grundschulen ist der Themenkomplex „Mensch und Technologie“ enthalten. Die Schüler sollen die Bedeutung der Technologie im Alltag erkennen, sollen Technologie nutzen und beherrschen lernen und ihre Auswirkungen verstehen.
„Für die Lehrer ist der Wettbewerb ein ausgezeichnetes Mittel für fachübergreifenden Technologieunterricht, bei dem der Kreativität und dem Erfindergeist der Schüler freie Bahn gegeben wird. Die in dem Wettbewerb entstandenen Spielsachen zeigen, zu welch vielfältigen Lösungen ein und dasselbe Material taugt.“
Als Ergebnis des Technologieunterrichts entstanden im Zeitraum Januar-Februar 3000 Mobilspielsachen mit zugehöriger Werbung. Bei der Herstellung der Wettbewerbsgegenstände waren wenigstens Wissen und Können in Mathematik, Physik, Finnisch bzw. Schwedisch und bildender Kunst, aber auch Handfertigkeit erforderlich.
Begeisterung und Kreativität
In der Endrunde der Kategorie „Klasse 1 bis 3“ wurden die Schüler der Schule Polvinrinne/Joutsa für ihre Spielzeug „Kontolene“ ausgezeichnet. In der Kategorie „Klasse 4 bis 6“ errangen die Teilnehmer der Ersta-Schule/Nastola mit ihrem „Spider Teacher“ den Sieg.
Kalevi Ekman, der stellvertretende Rektor der Technischen Universität, hält die in die Endrunde gelangten Arbeiten für geradezu verblüffend:
„Ich verfolge diese Wettbewerbe seit Jahren; sie haben sich zu einer fast unglaublichen Erfolgsstory entwickelt. Man kann nur stolz sein auf diese Schüler und ihre Lehrer. Hinter der Teilnahme an diesem Wettbewerb stehen enorme Begeisterung, Kreativität und Lernbegierigkeit.“
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