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Das Energieunternehmen St1 Biofuels hat ein Verfahren zur Herstellung von Treibstoff – Ethanol – aus Abfällen entwickelt. Diese Innovation trägt den Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung in vieler Beziehung Rechnung.
Das Etanolix®-Verfahren hilft mit, die vom Verkehr verursachten CO2-Emissionen und die Ölabhängigkeit zu verringern – und das bei gleichzeitiger Verwertung, d.h. Beseitigung von Abfällen. Als Nebenprodukte fallen gleichfalls weiterverwertbare Produkte wie Tierfutter, Düngemittel und feste Biobrennstoffe an.
Die in Serie gefertigten kleinen Produktionsanlagen können bequem zum Beispiel auf das Grundstück, auf dem der Abfall entsteht, gebracht werden. Die erforderliche Energie wird mit Biobrennstoffen erzeugt.
Die erste Anlage dieser Art steht bereits in Betrieb, und mehrere weitere werden noch dieses Jahr die Produktion aufnehmen. Für das patentgeschützte, im April mit einem Innovationspreis des Verbands der Chemischen Industrie Finnlands ausgezeichnete Verfahren besteht weltweit ein beträchtliches Marktpotential.
Immer bessere Kunststoffe
Die Firma Borealis Polymers hat eine neue Technologie zur Herstellung von Rohkunststoff vorgestellt. Der Kunststoff lässt sich nun genauer als bisher den Bedürfnissen der Kunden entsprechend maßschneidern.
Die vom Verband der Chemischen Industrie Finnlands mit einer ehrenvollen Erwähnung ausgezeichnete Katalysatortechnologie verleiht polymeren Stoffen neue Eigenschaften und verbessert die Qualität von Kunststoffen.
Bei diesem so genannten Sirius-Verfahren wird der ZN-PP-Katalysator auf eine neuartige Weise hergestellt und wirkt auch anders als die früheren Lösungen. Die Innovation wird bereits bei der Polypropylenherstellung in den eigenen Betrieben des Unternehmens eingesetzt. Das kommerzielle Potential dieser Innovation ist beträchtlich.
Mehr Effizienz im Gesundheitswesen
Ein neues Vollblutproben-Analyseverfahren beschleunigt die Erstellung der Diagnose in Erstversorgungs- und Intensivtherapiefällen. Mit dem von der Firma Innotrac Diagnostics entwickelten Konzept erhält man in weniger als 20 Minuten zuverlässige Ergebnisse aus der Blutprobe des Patienten.
Die ersten in den Handel gehenden Produkte sind für die Diagnose von Herz- und Gefäßkrankheiten bestimmt. Am Einsatz des auf breites internationales Interesse gestoßenen Verfahrens auch auf andere Bereiche der Diagnostik wird bereits gearbeitet. Die Innovation wurde im April mit einer ehrenvollen Erwähnung durch den Verband der Chemischen Industrie Finnlands ausgezeichnet.
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