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In Kürze 2/2008

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SHOK führt Spitzenkönner zusammen

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13.5.2008
 

 
 

Die Weiterentwicklung des finnischen Innovationssystems erfolgt u.a. durch Zusammenfassen von Ressourcen in Spitzenkompetenz-Konzentrationen. Den Anfang machte der Forstcluster; nun folgen der IKT-Cluster und Konzentrationen der Metall- und Maschinenbaubranchen.

Die Konzentration strategischer Spitzenkompetenz – auf Finnisch kurz SHOK – ist ein von Unternehmen, Forschungsinstituten und Finanziers gemeinsam gebildetes Innovations-Entwicklungscenter. Sein Kern besteht aus einer Zentralorganisation in der Rechtsform eine AG, die um sich ein Netzwerk aus einheimischen und ausländischen Partnern aufbaut.

„Die SHOKs bieten Forschungsstellen der Spitzenklasse und Forschungsergebnisse nutzenden Unternehmen die Möglichkeit zu einer neuen Art enger Zusammenarbeit. Diese Konzentrationen sind anwendungs- und multidisziplinaritätsorientiert“, erklärt Petri Peltonen, Leiter der Abteilung für Innovation im Ministerium für Arbeit und Wirtschaft.

Mit Blick in die Zukunft

Durch Konzentration strategischer Spitzenkompetenz werden gegenwärtige sowie neue Finanz-, Personal- und andere Ressourcen für vom Standpunkt der Firmen wichtige Objekte eingesetzt. Die SHOKs bieten den Unternehmen eine neue Möglichkeit zum Aufbau nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit.

Durch Beteiligung an einem solchen Komplex können sie deren Forschungspläne mitbestimmen und erhalten Zugang zu benötigten Kompetenzen. Auf diese Weise lässt sich die Innovationstätigkeit beschleunigen und intensivieren.

„Um im internationalen F&E-Wettbewerb bestehen zu können, muss ein kleines Land wie Finnland in der Lage sein, strategische Auswahlen zu treffen“, sagt Peltonen.

„Die Konzentrationen stellen Auswahlen im Hinblick auf die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft dar. Sie werden in Bereichen geschaffen, von denen man glaubt, dass sie den Bedürfnissen der finnischen Wirtschaft und Gesellschaft auf lange Sicht am besten dienen.“

Beispiel Wald

Der erste Entwicklungscluster Finnlands entstand im Forstsektor. Das Innovationsunternehmen Metsäklusteri Oy verfolgt das Ziel, die Produkte und Dienstleistungen der Branche nach Wert bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln.

„Der Forstcluster dient als Modell und Wegbereiter auch für andere Konzentrationen. Das Ganze ist gut angelaufen, und die ersten umfangreichen Forschungsprojekte werden im ersten Halbjahr 2008 in Angriff genommen“, berichtet Peltonen.

Wie er ausführt, sind die Vorbereitungen für die Konzentrationen der Bereiche IKT sowie Metall und Maschinenbau bereits weit gediehen, sodass die Cluster eventuell noch in diesem Frühjahr ihre Tätigkeit aufnehmen werden. Auch über die Schaffung solcher Komplexe in den Bereichen Energie, Umwelt sowie Gesundheit und Wellness laufen bereits Ermittlungen.

Fünf Konzentrationen

Für die Zielvorgabe und den Start von Konzentrationen strategischer Spitzenkompetenz ist ein Wissenschafts- und Technologierat zuständig, der im Juni 2006 als erste Stufe die Inangriffnahme von fünf Konzentrationen beschloss:

  • Forstcluster

  • Energie und Umwelt

  • Metallprodukte und Maschinenbau

  • Gesundheit und Wellness

  • IKT-Industrie und –Dienstleistungen.

 

 

 


 
 




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SHOK
Falls die Vorbereitungen nach Plan ablaufen, entsteht in Finnland im Frühjahr ein Metall- und Maschinenbaucluster.
(Foto: © Tekes, Niko Nurmi)