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Dienstleistungen können sich zu einem millionenschweren Geschäft auswachsen. Finnish Funding Agency for Technology and Innovation (TEKES) hat sich zum Ziel gesetzt, die Wettbewerbsfähigkeit von Dienstleistungen in Finnland zu verbessern und das Entstehen neuer, international erfolgreicher Dienstleistungen zu fördern.
Das TEKES-Programm „Serve – innovative Dienstleistungen“ soll die finnischen Unternehmen generell zu innovativer Tätigkeit und speziell zur Schaffung neuer, innovativer und multiplizierbarer Dienstleistungskonzepte anregen. Gleichzeitig will man die Qualität der Dienstleistungen verbessern und die einschlägige Forschung fördern.
„Dienstleistungsinnovationen sind in allen Branchen von wichtiger Bedeutung. Die finnische Wirtschaft erfährt durch innovative und international wettbewerbsfähige Dienstleistungskonzepte und Geschäftsmodelle eine Stärkung und Erneuerung“, sagt Minna Suutari, Programmleiterin bei TEKES.
Gleichartige Herausforderungen
TEKES finanziert Forschungs-, Entwicklungs-, und Innovationsvorhaben von Unternehmen und auch das Serve-Programm fördernde Forschungsprojekte von Universitäten und Forschungsinstituten.
Das Serve-Programm ist auf Unternehmen zugeschnitten, die systematisch neue Dienstleistungskonzepte entwickeln. Zielgruppen sind die Dienstleistungen bietende Industrie, kompetenzintensive Dienstleistungen des Business-Bereichs, der Handel, die Logistik und der Finanzsektor.
Die Hauptherausforderungen des Dienstleistungsgeschäfts der Unternehmen sind in den verschiedenen Branchen weitgehend die gleichen. „Es geht da zum Beispiel um das Verstehen des Kunden, die Führung des Dienstleistungsgeschäfts, die Entwicklung von Leistungskonzepten oder um Vernetzung.“
Instrumente und Vernetzung
Serve bieten den Unternehmen auf Seminaren und branchenbezogenen Foren Möglichkeiten zu Vernetzung. Sie erhalten auch Instrumente für die Weiterentwicklung ihrer Geschäftstätigkeit, für die Umsetzung von Ideen in Produkte und für die Internationalisierung.
Bis Ende 2007 waren bereits über 90 Firmenprojekte und etwa 30 Forschungsprojekte mit insgesamt ca. 31 Mio. Euro finanziert worden.
„Der überwiegende Teil dieser Mittel floss in kompetenzintensive Business-Dienstleistungen sowie in die Dienstleistungstätigkeit der Industrie und in den Sektor der Immobilien-Dienstleistungen“, zählt Suutari auf.
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