|
Das Wissen und Können der 15-jährigen finnischen Schüler und Schülerinnen in Mathematik, Lesen und den Naturwissenschaften ist im internationalen Vergleich Spitzenklasse.
Die Ergebnisse der Ende vorigen Jahres veröffentlichten „PISA 2006“-Studie zeigen, dass die finnischen Schüler(innen) mit ihren naturwissenschaftlichen Kenntnissen die besten und im Lesen die zweitbesten der OECD-Länder sind.
Das Ergebnis der Finnen ist signifikant besser als das irgendeines anderen in die Studie einbezogenen Landes, und ihre Punktzahl ist die höchste bisher in dieser Studie erreichte.
Zwischen den Schulen nur geringe Unterschiede
Die Schüler(innen) zeigten in allen naturwissenschaftlichen Fächern ausgezeichnetes Wissen und Können; am glänzendsten schnitten sie in naturwissenschaftlicher Beweisführung ab.
Bemerkenswert ist auch das gleichmäßige Wissensniveau. Der Anteil der schwachen Schüler(innen) liegt in Finnland im Vergleich zu anderen OECD-Ländern niedrig, und die Unterschiede zwischen den einzelnen Schulen sind die geringsten von allen Teilnehmerländern.
Die finnischen Schüler(innen) zeigen großes Interesse an den Naturwissenschaften, weil Fortschritte in diesen und in der Technologie die Lebensbedingungen der Menschen verbessern und zum Verstehen unserer Welt beitragen. In Finnland hat man auch eine überdurchschnittlich positive Einstellung zu den naturwissenschaftlichen Lehrfächern.
Lesen kein Problem
Auch in der Lesekompetenz gehören die finnischen Schüler(innen) nach wie vor zu den Besten. Seit dem Jahr 2000 zählen sie im PISA-Vergleich zur Spitzengruppe.
Im Lesen besteht zwischen Jungen und Mädchen allerdings ein beträchtlicher Unterschied: die Mädchen können´s besser als die Jungen. Dieser Unterschied zwischen den Geschlechtern in Finnland ist der zweitgrößte der OECD-Länder.
Auch in Mathematik liegen die finnischen Schüler(innen) ganz vorn, und auf diesem Gebiet sind die Jungs den Mädchen überlegen. Beide Geschlechter haben ihre Leistungsbilanz gegenüber der vorangegangenen Studie verbessert.
 |
High-Tech-Stadt bei Moskau
Für den Erfolg der Finnen im Ausland zeugt zum Beispiel das Planungskonzept des in Zelenograd im Entstehen begriffenen Technologie- und Businessparks mit einer Fläche von zwei Millionen Quadratmetern.
In der bei Moskau liegenden Stadt wirken auf verschiedenen High-Tech-Gebieten tätige Forschungs- und Entwicklungseinheiten sowie deren wissenschaftlichen Ergebnisse kommerziell nutzende Firmen. Hinter dem Riesenprojekt steht das Ziel, nun weitere ausländische High-Tech-Unternehmen anzulocken.
In Zelenograd wurde eine der acht Sonderwirtschaftszonen (Special Economic Zone) der Russischen Föderation gegründet. Die Stadt hat 250 000 Einwohner.
|
|