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Jorma Ollila, der Vorstandschef des Handy-Riesen Nokia, wurde im vergangenen Dezember zum stellvertretenden Vorsitzenden des über die Zukunft der EU nachdenkenden Rats der Weisen berufen.
Vorsitzender des Rats der Weisen wurde der ehemalige spanische Ministerpräsident Felipe González. Der Nordzipfel der EU ist neben Ollila durch Vaira Vike-Freiberga, die Ex-Präsidentin Lettlands, die gleichfalls stellvertretende Vorsitzende wurde, vertreten.
Ins Leben gerufen wurde der Rat der Weisen ursprünglich auf Anregung von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. Aufgabe des unabhängigen „Brain-Trusts“ ist es, sich Gedanken über die Zukunft der Europäischen Union bis zum Jahr 2010 zu machen.
Die Gruppe hat sich mit Fragen zu befassen wie zum Beispiel Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der EU, nachhaltige Entwicklung, Energieangelegenheiten und Luftreinhaltung, Immigration und Bekämpfung der internationalen Kriminalität und des Terrorismus. Besonders werden sich die Weisen auch Gedanken darüber machen, wie die EU die Bürger besser erreichen und deren Erwartungen entsprechen könnte.
In Finnland hält man die Berufung dieses Gremiums für ein gutes Mittel, Herausforderungen und Möglichkeiten der Union auf neuartige Weise zu erörtern.
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