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Der Medikamentenentwickler Faron Pharmaceuticals arbeitet weitgehend auf virtueller Basis. Wie funktioniert das in diesem auf Verhinderung der Ausbreitung von Blutgefäßveränderungen, Gewebeschäden, Entzündungen und Krebs spezialisierten Betrieb in der Praxis?
Die finnische Faron Pharmaceuticals hat seit ihrer Gründung immer wieder Kooperationsverträge mit anderen Dienstleistungsunternehmen geschlossen. „Virtualität findet zunehmend Eingang in die Branche, allgemein verbreitet ist sie aber in der Welt und auch in Finnland noch nicht“, stellt Geschäftsführer Markku Jalkanen fest.
„Mit einem kleinen Kernteam – oder sogar allein – kann eine gut vernetzte Person ein ganzes Projekt koordinieren indem sie von internationalen Kompetenzträgern und Experten Dienstleistungen nach Bedarf kauft.“
Kürzere Entwicklungszeiten
Das Arbeiten auf virtueller Basis erfordert nach Jalkanen im Laufe von Jahren entwickelte hochgradige Interaktion und Vernetzung zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstituten. Die Realisierung von Virtualität setzt Kenntnis der Partner und Übernahme von Verantwortung voraus. „Das schwächste Glied ist die schwächste Stelle des gesamten Projekts“, hebt Jalkanen hervor.
Durch optimale Nutzung des in Jahren entstandenen globalen Kooperationsnetzes vermeidet Faron Pharmaceuticals unnötige Kosten.
„Wir werden in Zukunft Medikamente zu einem Bruchteil der heutigen durchschnittlichen Kosten entwickeln“, prophezeit Jalkanen.
„Durch Virtualität können die festen Kosten auf ein Minimum gedrückt und die Ressourcen auf die Entwicklung gründlich überlegter Projekte konzentriert werden. Durch Arbeiten auf virtueller Basis können sich auch die Entwicklungszeiten verkürzen, weil nämlich dabei die Bürokratie reduziert wird.
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