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Die finnische Industrie erwartet für die restlichen
Monate des Jahres bessere Aussichten und schnellen Aufschwung.
Allerdings verläuft die Belebung nicht geradlinig: Das
Wachstum beginnt wegen der weiterhin intransparenten Wirtschaftslage
schwankend. Ohne positive Nachrichten aus den USA steht auch
in Finnland keine klare Wende zu erwarten.
Bei den finnischen Industrieunternehmen gingen im zweiten
Quartal mehr Neuaufträge als zuvor ein, und auch der
Export nahm in fast allen Branchen tüchtig zu. Die Auftragsbücher
gewinnen weiter an Dicke, im Frühherbst aber wohl etwas
langsamer als gegenwärtig. Die Export- und Produktionserwartungen
bleiben jedoch etwas hinter denen vom Frühjahr zurück.
Die Beschäftigungslage wird sich leicht verschlechtern.
Diese Angaben sind dem vom Finnischen Industrie- und Arbeitgeberverband
(TT) im August veröffentlichten Konjunkturbarometer entnommen.
Eine Besserung der Konjunktur erwarten 27 Prozent der Befragten,
eine Schwächung 5 Prozent und Stagnation für die
kommenden Monate 68 Prozent. Der Saldowert der Konjunkturaussichten
ging von 29 im Frühjahr auf nunmehr 22 zurück.
Die kleinen und mittleren Firmen halten ihre Konjunkturlage
für besser als die Großunternehmen, sind aber gleichfalls
von dem lahmen Export enttäuscht.

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www.tt.fi/english/bts/

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