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Das Technische Forschungszentrum von Finnland (VTT) rief
die Senioren zu einem Ideenwettbewerb auf, als dessen Ergebnis
nun fast 4300 Vorschläge zur Entwicklung von Handydiensten
vorliegen.
Die meisten der eingebrachten Ideen betreffen alltägliche
Dinge wie Haushaltsführung, Wohnen, Wellness, Gesundheit,
Pflege der sozialen Beziehungen, Hobbys und überhaupt
Freizeitgestaltung. Viele der Vorschläge lassen sich
als solche kommerziell nutzen und mit der heutigen Technik
verwirklichen.
Das Handy könnte zum Beispiel daran erinnern, Medikamente
einzunehmen, Arzttermine wahrzunehmen oder Rechnungen zu bezahlen,
aber auch auf ausreichende tägliche Nahrung und Bewegung
zu achten. Weiter könnte es über das lokale Wetter
informieren und sogar die jeweils richtige Kleidung vorschlagen.
Beim Verlassen der Wohnung könnte das Mobiltelefon sicherstellen,
dass die Türen ordentlich verschlossen und die Elektrogeräte
ausgeschaltet sind. Weiter könnte das Handy anzeigen,
wo man seine Brille oder sein Portemonnaie hat liegenlassen,
daran erinnern, die Schlüssel mitzunehmen und melden,
wer draußen an der Tür klingelt.
An dem Ideenwettbewerb beteiligten sich 750 Personen - Durchschnittsalter
etwa 70 Jahre. Die eingereichten Vorschläge wurden in
die offene Ideenbank www.idealiike.fi
gestellt, die damit, soweit bekannt, nun die größte
ihrer Art in der Welt ist.


>>
www.idealiike.fi
>> www.vtt.fi
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