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Handy soll zum alltäglichen Universalhilfsmittel werden

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01.10.2007
 

 
 

Das Technische Forschungszentrum von Finnland (VTT) rief die Senioren zu einem Ideenwettbewerb auf, als dessen Ergebnis nun fast 4300 Vorschläge zur Entwicklung von Handydiensten vorliegen.

Die meisten der eingebrachten Ideen betreffen alltägliche Dinge wie Haushaltsführung, Wohnen, Wellness, Gesundheit, Pflege der sozialen Beziehungen, Hobbys und überhaupt Freizeitgestaltung. Viele der Vorschläge lassen sich als solche kommerziell nutzen und mit der heutigen Technik verwirklichen.

Das Handy könnte zum Beispiel daran erinnern, Medikamente einzunehmen, Arzttermine wahrzunehmen oder Rechnungen zu bezahlen, aber auch auf ausreichende tägliche Nahrung und Bewegung zu achten. Weiter könnte es über das lokale Wetter informieren und sogar die jeweils richtige Kleidung vorschlagen.

Beim Verlassen der Wohnung könnte das Mobiltelefon sicherstellen, dass die Türen ordentlich verschlossen und die Elektrogeräte ausgeschaltet sind. Weiter könnte das Handy anzeigen, wo man seine Brille oder sein Portemonnaie hat liegenlassen, daran erinnern, die Schlüssel mitzunehmen und melden, wer draußen an der Tür klingelt.

An dem Ideenwettbewerb beteiligten sich 750 Personen - Durchschnittsalter etwa 70 Jahre. Die eingereichten Vorschläge wurden in die offene Ideenbank www.idealiike.fi gestellt, die damit, soweit bekannt, nun die größte ihrer Art in der Welt ist.




>> www.idealiike.fi
>> www.vtt.fi

 

 
 


Zu den extravagantesten Ideen der Senioren gehörte, das Handy möge anzeigen, wenn man der/dem "Richtigen" auf der Straße begegnet.

 

 
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