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Finnische Technologie für Australiens Meteorologen

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6.11.2002
 

 
 

Die finnische Firma Vaisala Oyj, auf elektronische Messanlagen spezialisiert, liefert an das Meteorologische Institut Australiens ein 3,7 Mio. Euro teures System für Messungen in den oberen Luftschichten. Das System repräsentiert neueste Technik und ermöglicht auf dem Kontinent genauere Wetterbeobachtungen als bisher.

Weltweit werden täglich Hunderte Wetterballons mit Vaisala-Radiosonden in die Atmosphäre geschickt um in den oberen Luftschichten, oft bis in 30 Kilometer Höhe, meteorologische Daten wie Lufttemperatur, -feuchte, -druck sowie Windgeschwindigkeit und -richtung zu messen. Während des Aufstiegs funken die Sonden diese Daten an Bodenstationen, wo sie zu Wettermeldungen verarbeitet werden.

Bereits bisher hatte das Meteorologische Institut Australiens ein Vaisala-Beobachtungssystem in Betrieb, das nun durch eine neuere Technologiegeneration ersetzt wird. Die Kompatibilität mit zukünftigen Vaisala-Geräten ist dabei gewährleistet, das heißt die Anlage kann bis weit ins nächste Jahrzehnt benutzt werden. Die gesammelten Daten werden außer zur Wettervorhersage auch für die Klimaforschung und damit zur Ermittlung langfristiger Wetter- und Klimaveränderungen eingesetzt.

Das Meteorologische Institut Australiens verfügt über eines der ausgedehntesten Beobachtungsnetze in der Welt und arbeitet seit langem, in den letzten Jahren zunehmend enger, mit Vaisala zusammen.

 

Sonstige Links


>> www.vaisala.com

 

 
 


Eine Vaisala-Radiosonde vor dem Start in luftige Höhen.

 

 
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