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Die finnische Firma Vaisala Oyj, auf elektronische Messanlagen
spezialisiert, liefert an das Meteorologische Institut Australiens
ein 3,7 Mio. Euro teures System für Messungen in den
oberen Luftschichten. Das System repräsentiert neueste
Technik und ermöglicht auf dem Kontinent genauere Wetterbeobachtungen
als bisher.
Weltweit werden täglich Hunderte Wetterballons mit Vaisala-Radiosonden
in die Atmosphäre geschickt um in den oberen Luftschichten,
oft bis in 30 Kilometer Höhe, meteorologische Daten wie
Lufttemperatur, -feuchte, -druck sowie Windgeschwindigkeit
und -richtung zu messen. Während des Aufstiegs funken
die Sonden diese Daten an Bodenstationen, wo sie zu Wettermeldungen
verarbeitet werden.
Bereits bisher hatte das Meteorologische Institut Australiens
ein Vaisala-Beobachtungssystem in Betrieb, das nun durch eine
neuere Technologiegeneration ersetzt wird. Die Kompatibilität
mit zukünftigen Vaisala-Geräten ist dabei gewährleistet,
das heißt die Anlage kann bis weit ins nächste
Jahrzehnt benutzt werden. Die gesammelten Daten werden außer
zur Wettervorhersage auch für die Klimaforschung und
damit zur Ermittlung langfristiger Wetter- und Klimaveränderungen
eingesetzt.
Das Meteorologische Institut Australiens verfügt über
eines der ausgedehntesten Beobachtungsnetze in der Welt und
arbeitet seit langem, in den letzten Jahren zunehmend enger,
mit Vaisala zusammen.


>> www.vaisala.com
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