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Die Chemikalienbehörde der Europäischen Union nimmt
mit Inkrafttreten der Reach-Verordnung Anfang Juli ihre Tätigkeit
in Helsinki auf.
Die Behörde verwaltet u.a. den aus der Sicht der Industrie
umfangreichsten Reach-Teil: das etwa 30 000 verschiedene Stoffe
betreffende Registrierverfahren. Sie nimmt die Registrierungsanmeldungen
entgegen, prüft sie und bearbeitet die Vorschläge
der Industrie über zusätzliche Chemikalienuntersuchungen.
Die Chemikalienbehörde ist eine für die Beurteilung
und Verwaltung von Chemikalienrisiken zuständige Expertenorganisation,
deren Hauptaufgabe in der Gewährung wissenschaftlicher
und technischer Unterstützung bei der Verwirklichung
von Reach besteht. Die Behörde spielt eine zentrale Rolle
bei der Umsetzung der Verordnung in die Praxis und generiert
in ihrem Standortland auch neue Geschäftstätigkeit.
Die Chemikalienbehörde wird mit ihren schätzungsweise
400 bis 500 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine der umfangreichsten
Behörden der EU sein. Reach wurde im Dezember 2006 vom
Europäischen Parlament angenommen.

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