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Zunehmend reger Wohnungsbau im Baltikum

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4.8.2004
 

 
 

Finnlands größter Baukonzern YIT schafft sich gegenwärtig einen guten Ruf im Wohnungsbau im Baltikum und in Russland. "Die Nachfrage nach frei finanzierten Eigentumswohnungen ist dort in starkem Wachsen begriffen; in diesem Jahr nehmen wir den Bau von über 3000 Wohnungen in Angriff", berichtet Direktor Mikko Rekola.

Wie der für die internationale Tätigkeit von YIT Rakennus zuständige Manager versichert, handelt es sich um einen stark wachsenden und einen der bedeutendsten neuen Geschäftsbereiche von YIT.

"Unser Wohnungsbau lief in diesen Ländern vor etwa drei Jahren an. In diesem Jahr ziehen wir in Tallinn, Pärnu, Kaunas, Wilna, Riga, St. Petersburg und im Raum Moskau Wohngebäude hoch", berichtet Rekola.

Satte Aufträge

Das technische und wirtschaftliche Leistungsvermögen von YIT profitiert von der zunehmenden Nachfrage nach technischen Dienstleistungen im Baltikum in den nächsten Jahren. Die günstigen Perspektiven in diesem Jahr fußen auf vollen Auftragsbüchern.

Laut Prognosen ist im Baltikum und in Russland ein doppelt so schnelles Wirtschaftswachstum wie zum Beispiel in den nordischen Ländern zu erwarten. Noch kräftiger nehmen die Investitionen zu. Der erstarkte Mittelstand bewirkt vor allem in den großen Städten ein schnelles Wachstum des Wohnungsmarktes.

"Nach Umsatz kommt unsere Bautätigkeit allein in den baltischen Ländern in diesem Jahr auf ein Volumen von 120 bis 150 Mio. Euro", rechnet Mikko Rekola.

Baugrundstücke für 5000 Wohnungen

Nach den in Verbindung mit der EU-Erweiterung aufgestellten Prognosen wird der Baubedarf in den baltischen Ländern das allgemeine Wirtschaftswachstum noch übertreffen. Und auch Investitionswille ist vorhanden. "Als Markt ist das Baltikum für uns außerordentlich interessant, wenn auch heiß umkämpft", meint Mikko Rekola.

Eine der Ressourcen von YIT besteht in der Baulandreserve, die die Kontinuität der Tätigkeit sichert. Im Baltikum hat sich der Konzern auf die Beschaffung von Baugrundstücken in den Hauptstädten und in einigen der größeren Orte, in Russland im Großraum Moskau und in St. Petersburg konzentriert.

Im Baltikum und in Russland begann YIT im Jahr 2003 mit der Bebauung von Grundstücken, die einer Geschossfläche von 32 000 m2 entsprechen. Wohnbaurechte wurden für eine Geschossfläche von 390 000 m2 erworben. Ende 2003 verfügte YIT außerhalb Finnlands über Baugrundstücke im Äquivalent von 430 000 m2 Geschossfläche. Diese Menge reicht aus, um rund 5000 frei finanzierte Wohnungen zu bauen.

Baltikum-Experte

YIT verfügt über mehr als 40-jährige Bauerfahrung in Russland und fast 30-jährige Erfahrung im Baltikum. Als besonders stark bezeichnet Rekola die Position des YIT-Konzerns in Estland und Litauen. Insgesamt gesehen gehört YIT im Baltikum zu den beiden führenden Baufirmen.

"Wir warten an den Märkten mit Spezialkompetenz auf, d.h. wir bieten u.a. Sicherheit und Zuverlässigkeit, Ortskenntnis, qualifiziertes Planen und Bauen, und wir übernehmen die Verantwortung für das Gesamtprojekt", unterstreicht Mikko Rekola.

Sonstige links:

>> www.yit.fi

 

 
 


"Im baltischen Raum und in Russland hat YIT Dutzende von Bauprojekten laufen: Industriebauten, Hotels, Einkaufszentren, Krankenhäuser, Sanatorien und Abwasserkläranlagen. Auf dem Foto die Pirita-Siedlung in Tallinn.

 

 
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