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Bequemer Net-Dienst für Senioren

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26.1.2005
 

 
 

Hilft die Technologie bei der Erledigung alltäglicher Dinge, bei der Erholung, der Informationsbeschaffung und der Nutzung von Dienstleistungen, so zeigen auch Senioren Interesse dafür. In Zukunft wird der weitaus größte Teil der über 60-Jährigen routiniert die vom Computer gebotenen Möglichkeiten nutzen.

Das Technische Forschungszentrum von Finnland (VTT) hat zusammen mit Kooperationspartnern für Senioren den Prototyp eines im Internet und im digitalen Fernsehen funktionierenden Net-Service entwickelt. Die leicht zu nutzenden Dienste unterstützen Senioren bei ihren täglichen Erledigungen und beim Kontakthalten zum Beispiel zu Angehörigen und Freunden.

"Unsere Untersuchung zeigte eindeutig, dass die Menschen vorgerückten Alters an den von der neuen Technologie gebotenen Möglichkeiten interessiert sind, besonders wenn sie dadurch in ihrem selbständigen Leben, beim Treffen von Entscheidungen, beim Wohnen in den eigenen vier Wänden und überhaupt in der Nutzung von Dienstleistungen unterstützt werden", sagt Tuula Petäkoski-Hult, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei VTT.

Zunehmende Nachfrage

Bei dem von VTT entwickelten Schnittstellenkonzept fanden die Bedürfnisse und die Handlungsfähigkeit alternder Menschen weitgehende Berücksichtigung. Besonders ist, so Frau Petäkoski-Hult, der Wechselwirkung zwischen Mensch und Computer und den mit der Nutzung von Diensten verbundenen Anforderungen Beachtung zu schenken:

"Bei der Planung der Schnittstellen und der Inhalte der Dienste muss die individuelle, physische, psychische und soziale Handlungsfähigkeit der Menschen in Rechnung gestellt werden. Für fast alle lässt sich ein passender Modus der Computerbenutzung und damit der Inanspruchnahme von Diensten finden."

Speziell für Senioren konzipierte Net-Dienste gibt es heute noch kaum. "Als ich vor zwei Jahren auf einer Gerontechnologie-Konferenz in Miami die Ziele unseres Projektes darlegte, wurde von anderer Seite nichts Entsprechendes zur Sprache gebracht."

Zwar liegen noch keine Nachfrageuntersuchungen vor, aber die bisherigen Reaktionen lassen auf Bedarf schließen. "Wir rechnen mit wachsendem Interesse, denn alternde Menschen wollen möglichst lange in ihrer eigenen Wohnung, in vertrauter Umgebung leben. Die Technologie kann sie dabei unterstützen und neue Inhalte und Alternativen in ihr Leben und ihre Hobbys bringen. Die Nachfrage wird hier zu Lande wie auch anderswo wachsen", prophezeit Frau Petäkoski-Hult.

Sonstige links:

>> www.vtt.fi

 

 
 


Immer mehr Senioren sind mit dem Computer vertraut, und fast für jeden findet sich ein eigener Nutzungsmodus und damit Zugang zu Net-Diensten.

 

 
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