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Die automatische maschinelle Sehtechnik ermöglicht
das Untersuchen von Teilchen, die mit dem bloßen Auge
nicht sichtbar sind. Die von VTT und Kooperationspartnern
entwickelte Technik wird, so glaubt man, finnischen Unternehmen
in den nächsten Jahren ein neues internationales Geschäftsfeld
erschließen.
Das Technische Forschungszentrum von Finnland (VTT) hat eine
automatische maschinelle Sehtechnik entwickelt, mit der sich
die Beschaffenheit extrem kleiner Teile, zum Beispiel technischer
Komponenten von unter 0,1 mm und winziger Tröpfchen,
doppelt so schnell wie bisher untersuchen lässt.
"Durch maschinelles Sehen lassen sich etwa die Maße
sowie eventuelle Bruchstellen, Kratzer und Beschichtungsmängel
von Mikroteilen oder die Form und Größe von Mikrotröpfchen
feststellen", erläutert Jukka Laitinen, wissenschaftlicher
Mitarbeiter bei VTT.
Von dieser Technik profitieren u.a. die Hersteller von Mikroteilen
und von Biotech-Produkten in Tröpfchenform wie auch die
Anbieter neuartiger Qualitätskontrollsysteme für
die Mikrotechnik.
"Dank der vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten
könnte sich die von uns entwickelte maschinelle Sehtechnik
zu einer international bedeutsamen Geschäftstätigkeit
entwickeln", meint Jukka Laitinen.


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www.vtt.fi
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