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Automatisches maschinelles Sehen
Schärfer als das Auge

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8.8.2005
 

 
 

Die automatische maschinelle Sehtechnik ermöglicht das Untersuchen von Teilchen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Die von VTT und Kooperationspartnern entwickelte Technik wird, so glaubt man, finnischen Unternehmen in den nächsten Jahren ein neues internationales Geschäftsfeld erschließen.

Das Technische Forschungszentrum von Finnland (VTT) hat eine automatische maschinelle Sehtechnik entwickelt, mit der sich die Beschaffenheit extrem kleiner Teile, zum Beispiel technischer Komponenten von unter 0,1 mm und winziger Tröpfchen, doppelt so schnell wie bisher untersuchen lässt.

"Durch maschinelles Sehen lassen sich etwa die Maße sowie eventuelle Bruchstellen, Kratzer und Beschichtungsmängel von Mikroteilen oder die Form und Größe von Mikrotröpfchen feststellen", erläutert Jukka Laitinen, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei VTT.

Von dieser Technik profitieren u.a. die Hersteller von Mikroteilen und von Biotech-Produkten in Tröpfchenform wie auch die Anbieter neuartiger Qualitätskontrollsysteme für die Mikrotechnik.

"Dank der vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten könnte sich die von uns entwickelte maschinelle Sehtechnik zu einer international bedeutsamen Geschäftstätigkeit entwickeln", meint Jukka Laitinen.

Sonstige links:

>> www.vtt.fi

 

 
 


Die winzige Mikrokomponente wird von zwei Mikroskopen gleichzeitig aus zwei verschiedenen Richtungen lokalisiert und betrachtet.

 

 
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