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Die Papierindustrie benötigt neben dem Holz neue
Rohstoffe. Der Forstkonzern UPM stellt gegenwärtig in
seinem Forschungszentrum in Asien Untersuchungen über
Stroh, Schilf und Bambus als Faserlieferanten an.
Die Sicherung der Verfügbarkeit des für die
Halbstoff- und Papierherstellung benötigten Rohstoffs
ist für die Zukunft der Forstindustrie eine Existenzbedingung",
betont Forschungs- und Entwicklungsdirektor Pekka Hurskainen.
Die Papierindustrie Chinas ist in starkem Wachstum begriffen.
Heute wird bereits jede dritte Papiermaschineninvestition
der Welt in China getätigt, das im vergangenen Jahr auf
einen Papier- und Kartonausstoß von 68 Millionen Tonnen
kam.
Als bedeutendster Engpass der Produktion dort ist die Rohstoffversorgung
zu nennen. Da das Land nicht über ausreichende Holzbestände
verfügt, werden bereits jetzt jährlich über
12 Millionen Tonnen non-wood-Fasern für die Papierherstellung
eingesetzt, d.h. es handelt sich dabei um eine beachtliche
Rohstoffquelle für die dortige Forstindustrie.
UPM hat sein Asiatisches Forschungszentrum in Changhu, China,
gegründet um sich besser mit neuen Rohstoffen wie Stroh,
Schilf und Bambus vertraut zu machen.
In zwei Jahren konkrete Ergebnisse
Hauptziel der dortigen Forschungsarbeit ist es, technisch
und wirtschaftlich funktionierende Lösungen zu finden,
mit denen sich neue Faserarten unter Einsatz moderner Technologie
besser als bisher für die Halbstoffherstellung nutzen
lassen.
Die in China gegenwärtig in Betrieb befindlichen Strohpapierfabriken"
sind klein und veraltet und außerdem schlimme Umweltverschmutzer.
Eine Herausforderung auf dem Gebiet der neuen Fasertechnik
besteht u.a. darin, zu klären, wie sich das Silikat der
verschiedenen Schilfarten eliminieren lässt und die Fasern
in schnellen Papiermaschinen zum Funktionieren"
gebracht werden können.
Einschlägige Untersuchungen laufen bei uns da
seit zwei Jahren, und in zwei bis drei Jahren erwarten wir
konkrete Ergebnisse", berichtet Hurskainen.
Ein bemerkenswerter Durchbruch
Im Forschungsprogramm von UPM wird örtliches chinesisches
Know-how mit finnischer Papierherstellungskompetenz kombiniert.
Das Forschungszentrum Asien ist u.a. mit chinesischen Universitäten
eng vernetzt.
Unser dortiges Forschungszentrum ist die erste bedeutende
von einem ausländischen Forstkonzern betriebene, auf
diesem Sektor tätige Forschungsstätte in Asien",
sagt Hurskainen.
UPM betreibt auch in Finnland, Deutschland und den USA Forschungsarbeit,
die von dem asiatischen Zentrum gute Unterstützung erfährt.


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www.upm-kymmene.com
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