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Lassen Jugendliche ihrer Kreativität freien Lauf,
entstehen die tollsten Erfindungen, wie zum Beispiel elektrisch
geheizte Gummistiefel oder ein Weltverbesserungsroboter. Der
Wettbewerb "Forschen - Probieren - Entwickeln" weckt
das Interesse finnischer Schüler(innen) für Naturwissenschaften
und Technik.
In diesem Jahr hatten die ins Finale gelangten Arbeiten ein
höheres Niveau als je zuvor. Wie die Jury konstatierte,
zeigten die im Herbst und Winter in den Schulen angefertigten
Arbeiten, dass die Kids neben Phantasie auch gute und realisierbare
Ideen herbringen.
Den Hauptpreis in der obersten Kategorie holte sich Tom Ehrström.
Er untersuchte die Artenvielfalt von Tagfaltergesellschaften
und die diesbezüglichen Einflussfaktoren in einem alten
Regenwald und auf einem neu bestockten Areal. Die Jury war
beeindruckt von dem Sachverstand des jungen Forschers und
dessen Vorstellung davon, wie seine Studie u.a. im Umweltschutz
genutzt werden könnte. Tom hat auch die Bedeutung ausgedehnter
Verbindungsnetze als Voraussetzung für erfolgreiche Forschungsarbeit
erkannt.
Eine der putzigsten Erfindungen, heizbare Gummistiefel, gewann
den ersten Preis in der Kategorie der Dritt- bis Neuntklässler.
Die Idee der Schüler der 9. Klasse der Schule von Nokianvirta
geht auf eine immer wieder gemachte Erfahrung zurück:
Beim Eisangeln kriegt man schnell kalte Füße. Um
ihre Idee zu verwirklichen, mussten sich die Schüler(innen)
gründlich mit der Stiefelherstellung und dem dazu erforderlichen
Material vertraut machen.
In der Bambino-Kategorie hatte u.a. ein Weltverbesserungsroboter
Erfolg, den sich Vorschüler ausgedacht hatten. Der Roboter
schnappt sich schlimme und hässliche Dinge und wandelt
sie in gute und schöne um.
Technisches Können lohnt sich
Der Wettbewerb "Forschen - Probieren - Entwickeln"
hat sich in reichlich 20 Jahren zu einem Ereignis entwickelt,
an dem jährlich rund 300 Kinder und Jugendliche mit über
50 Arbeiten teilnehmen. Der Wettbewerb steht allen an Naturwissenschaften
und Technik Interessierten offen, die jünger als 21 sind.
Getragen wird die Veranstaltung vom Center for School Clubs,
dem Verband der Technik-Akademiker (TEK), dem Unterrichtsministerium,
dem Zentralamt für Unterrichtswesen und dem Wissenschaftszentrum
Heureka.
"Eine möglichst frühzeitige Ermutigung der
Schüler zu langfristiger Projektarbeit ist eine ausgezeichnete
Methode, das Niveau ihres mathematisch-naturwissenschaftlichen
und technischen Könnens uns Wissens zu heben. Von der
Begeisterung der Jugendlichen für Wissenschaft und Technik
profitieren auch die Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft",
stellt Tuula Pihlajamaa vom Verband der Technik-Akademiker
fest.

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