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Die auf Smartcards und Sicherheitsdruck spezialisierte
Firma Setec kombinierte als erste in der Welt beim Reisepass
visuelle Identifizierung mit Smartcard-Technologie. Aus einer
Datenseite aus Polycarbonat und einem Prozessorchip entstand
ein Pass, den zu fälschen fast unmöglich ist.
Setec entwickelt und fertigt Smartcards und visuelle ID-Produkte
von hohem Sicherheitsniveau, die ein zuverlässiges Identifizieren
der betreffenden Person sowohl persönlich wie auch bei
Online-Erledigungen ermöglichen. Auf ihrem Fachgebiet
ist die Firma ein Pionier.
"Vorläufig gibt es weltweit kein zweites Unternehmen,
dem es gelungen wäre, Identifizierung an Hand einer hochsicheren
Polycarbonat-Datenseite und Smartcard-Technologie im gleichen
Pass zu kombinieren", versichert Geschäftsführer
Pekka Eloholma.
Hochgradig sicherer Hightech-Pass
Die Entwicklung des Passes ist seit je ein Wettlauf gegen
Missbraucher und Fälscher gewesen, und das schnelle Wachstum
des internationalen Tourismus, das Verlangen nach reibungslosem
Reisen und Sicherheitsgesichtspunkte stellen ständig
neue Herausforderungen an die Passtechnologie. Auch die Osterweiterung
der Europäischen Union hat den Ruf nach topsicheren Reisedokumenten
verstärkt.
Der biometrische Pass sieht wie das altbekannte Büchlein
aus, enthält aber einen kleinen Computer und eine Antenne.
Eingebettet wird die neue Technologie in eine schon von den
jetzigen Pässen her bekannte Datenseite aus Polycarbonat.
Die biometrische Identifizierung erfolgt durch Messen eines
personenspezifischen physischen oder biologischen Merkmals,
wie zum Beispiel der Gesichtsform, des Fingerabdruckes oder
der Augeniris. Die von der Messvorrichtung, zum Beispiel der
Kamera oder dem Fingerabdrucksensor, gelieferte biometrische
Information wird in eine mathematische Größe umgeformt
und auf dem Mikroprozessorchip gespeichert.
"Das Dokument ist ein echter Hightech-Pass. Wird der
moderne Pass mit dem auf dem Mikroprozessorchip befindlichen
Erkennungsmerkmal versehen, so ist ein Fälschen so gut
wie ausgeschlossen", versichert Pekka Eloholma.
Weltweiter Markt
Die Nachfrage nach hochsicheren amtlichen Dokumenten wird
voraussichtlich überall in der Welt schnell zunehmen.
Im Nahbereich Finnlands - in Skandinavien und im Baltikum
- hat Setec ausgezeichnete Voraussetzungen zur Befriedigung
des Bedarfs, den die Firma verfügt über lange Erfahrung
an diesen Märkten.
Mit den baltischen Ländern arbeitet Setec seit langem
zusammen. So liefert das Unternehmen an Litauen u.a. Pässe
und an Lettland und Estland Visa. Von der jüngsten EU-Erweiterung
verspricht sich Setec eine Menge Aufträge, denn mit der
Verschiebung der EU-Ostgrenze nehmen auch die Ansprüche
an die Personenidentifizierung zu.
"Wir verfügen über einen globalen Vorsprung
in der Technologie und Kompetenz, deshalb hat auch unser Markt
globale Ausmaße", resümiert Pekka Eloholma.
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In Dänemark sind intelligente Pässe bald
gang und gäbe
Setec gewann im Februar die weltweit erste Ausschreibung
für einen den neuen Empfehlungen der Internationalen
Zivilluftfahrt-Organisation ICAO entsprechenden biometrischen
Pass. Laut einem fünfjährigem Vertrag stellt
Setec für Dänemark fast drei Millionen Pässe
her. Die erste Lieferung erfolgt bereits Ende dieses
Jahres.
In den Jahren 2004 und 2005 werden auch in vielen anderen
Ländern Europas und in Asien zahlreiche Entscheidungen
über die Einführung den ICAO-Empfehlungen
entsprechender Pässe getroffen. So sind zum Beispiel
in sämtlichen nordischen Ländern Passreformen
in Vorbereitung.
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www.setec.com
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