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Setec kombinierte zwei Technologien
Intelligenter Pass für alle Welt

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4.8.2004
 

 
 

Die auf Smartcards und Sicherheitsdruck spezialisierte Firma Setec kombinierte als erste in der Welt beim Reisepass visuelle Identifizierung mit Smartcard-Technologie. Aus einer Datenseite aus Polycarbonat und einem Prozessorchip entstand ein Pass, den zu fälschen fast unmöglich ist.

Setec entwickelt und fertigt Smartcards und visuelle ID-Produkte von hohem Sicherheitsniveau, die ein zuverlässiges Identifizieren der betreffenden Person sowohl persönlich wie auch bei Online-Erledigungen ermöglichen. Auf ihrem Fachgebiet ist die Firma ein Pionier.

"Vorläufig gibt es weltweit kein zweites Unternehmen, dem es gelungen wäre, Identifizierung an Hand einer hochsicheren Polycarbonat-Datenseite und Smartcard-Technologie im gleichen Pass zu kombinieren", versichert Geschäftsführer Pekka Eloholma.

Hochgradig sicherer Hightech-Pass

Die Entwicklung des Passes ist seit je ein Wettlauf gegen Missbraucher und Fälscher gewesen, und das schnelle Wachstum des internationalen Tourismus, das Verlangen nach reibungslosem Reisen und Sicherheitsgesichtspunkte stellen ständig neue Herausforderungen an die Passtechnologie. Auch die Osterweiterung der Europäischen Union hat den Ruf nach topsicheren Reisedokumenten verstärkt.

Der biometrische Pass sieht wie das altbekannte Büchlein aus, enthält aber einen kleinen Computer und eine Antenne. Eingebettet wird die neue Technologie in eine schon von den jetzigen Pässen her bekannte Datenseite aus Polycarbonat.

Die biometrische Identifizierung erfolgt durch Messen eines personenspezifischen physischen oder biologischen Merkmals, wie zum Beispiel der Gesichtsform, des Fingerabdruckes oder der Augeniris. Die von der Messvorrichtung, zum Beispiel der Kamera oder dem Fingerabdrucksensor, gelieferte biometrische Information wird in eine mathematische Größe umgeformt und auf dem Mikroprozessorchip gespeichert.

"Das Dokument ist ein echter Hightech-Pass. Wird der moderne Pass mit dem auf dem Mikroprozessorchip befindlichen Erkennungsmerkmal versehen, so ist ein Fälschen so gut wie ausgeschlossen", versichert Pekka Eloholma.

Weltweiter Markt

Die Nachfrage nach hochsicheren amtlichen Dokumenten wird voraussichtlich überall in der Welt schnell zunehmen. Im Nahbereich Finnlands - in Skandinavien und im Baltikum - hat Setec ausgezeichnete Voraussetzungen zur Befriedigung des Bedarfs, den die Firma verfügt über lange Erfahrung an diesen Märkten.

Mit den baltischen Ländern arbeitet Setec seit langem zusammen. So liefert das Unternehmen an Litauen u.a. Pässe und an Lettland und Estland Visa. Von der jüngsten EU-Erweiterung verspricht sich Setec eine Menge Aufträge, denn mit der Verschiebung der EU-Ostgrenze nehmen auch die Ansprüche an die Personenidentifizierung zu.

"Wir verfügen über einen globalen Vorsprung in der Technologie und Kompetenz, deshalb hat auch unser Markt globale Ausmaße", resümiert Pekka Eloholma.

In Dänemark sind intelligente Pässe bald gang und gäbe

Setec gewann im Februar die weltweit erste Ausschreibung für einen den neuen Empfehlungen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation ICAO entsprechenden biometrischen Pass. Laut einem fünfjährigem Vertrag stellt Setec für Dänemark fast drei Millionen Pässe her. Die erste Lieferung erfolgt bereits Ende dieses Jahres.

In den Jahren 2004 und 2005 werden auch in vielen anderen Ländern Europas und in Asien zahlreiche Entscheidungen über die Einführung den ICAO-Empfehlungen entsprechender Pässe getroffen. So sind zum Beispiel in sämtlichen nordischen Ländern Passreformen in Vorbereitung.

Sonstige links:

>> www.setec.com

 

 
 


Im intelligenten biometrischen Pass ist in die aus Polycarbonat-Kunststoff bestehende Datenseite ein kleiner Computer eingebettet.

 

 
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