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Die Möglichkeiten, mit der Gesundheit verbundene
Dinge auf elektronischem Wege zu erledigen, werden allmählich
zum Alltag. Im Krankenpflegebezirk Helsinki und Uusimaa hat
man vor, im Jahr 2008 die ersten elektronischen Dienstleistungen
für Patienten anzubieten.
Die finnischen Gesundheitszentren gehen bereits in diesem
Jahr zur elektronischen Terminreservierung über. Als
Pilotstädte fungieren Oulu und Espoo.
Janne Aaltonen, Verwaltungsoberarzt des Krankenpflegebezirks
Helsinki und Uusimaa (HUS), hält die Einführung
der Terminreservierung über Computer für einen guten
Anfang einer breiteren Nutzung des elektronischen Wegs bei
der Erledigung gesundheitlicher Angelegenheiten.
Die Grundversorgung, wo IT schon lange gang und gäbe
ist, startet natürlicherweise vor den Spezialgebieten."
Aktive Patienten
In Zukunft wird man es mit immer älteren, aber auch
technologisch versierten und aktiven Patienten zu tun haben.
Die Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen wächst
mit der Alterung der Bevölkerung, dem Ansteigen des Anforderungsniveaus
und der Einführung neuer Behandlungstechnologien. Auch
die Behandlungskosten gehen nach oben.
Können im Gesundheitswesen Ressourcen von Aufgaben abgezogen
werden, die keine medizinische Ausbildung erfordern, so können
diese Mittel zusätzlich dort eingesetzt werden, wo man
sie dringend benötigt. Zum Beispiel die Aufnahme von
Patientendaten, die Anmeldung und die Verteilung von Informationen
lassen sich auf ziemlich einfache Weise verwirklichen.
Mehr positive Verantwortung
Aaltonen sieht in der elektronischen Erledigung gesundheitlicher
Angelegenheiten zahlreiche Möglichkeiten. Schon in nächster
Zukunft werden solche elektronische Dienstleistungen zum Alltag
geworden sein.
Der Patient kann selbst Einfluss auf die ihn betreffenden
Dinge nehmen. Gleichzeitig trägt er mehr Verantwortung
für sich und seine Behandlung, die er möglicherweise
sogar als besser empfindet."
Verzögert wurden solche elektronischen Erledigungen
bisher u.a. durch Datensicherheitsprobleme und mangelnde Verfügbarkeit
der erforderlichen Technik. Als stärkste Bremse
wirkte allerdings die Einstellung der Menschen. Man ging davon
aus, die Patienten können und wollen diese elektronischen
Möglichkeiten nicht nutzen. Dieses Vorurteil hat sich
bereits in vielen Ländern als falsch erwiesen."
>> Die elektronischen
Rezepte werden Wirklichkeit
Gesundheitswesen geht mit der Zeit
Neue elektronische Dienstleistungsumgebung
Der Mensch will Art und Weise
und Zeitpunkt seiner Erledigungen frei und mühelos
wählen können. In dem vom Gesundheitswesen
geschaffenen elektronischen Netz treffen sich
die Interessen von Dienstleistungsproduzenten
und -nutzern.
Die Firma Elisa Oyj hat für
den Krankenpflegebezirk Helsinki und Uusimaa
(HUS) eine funktionelle und technische Definition
und eine Nutzenbeurteilung eines dem Patientenverkehr
dienenden elektronischen Netzes erstellt.
Im Gesundheitswesen besteht
zunehmender Bedarf an für elektronische
Erledigung geeigneten Lösungen, die neue
Aktionsmodelle und deren Entwicklung unterstützen.
Da sich die Nutzungsgewohnheiten der Konsumenten
geändert haben, liegt ein klarer Auftrag
zur Schaffung elektronischer Dienstleistungen
vor", konstatiert Anna-Mari Ylihurula,
Vertriebsdirektorin bei Elisa.
Die Einführung elektronischer
Dienstleistungen setzt voraus, dass bei ihrer
Planung die Gesichtspunkte der Benutzerfreundlichkeit,
der Sicherheit und der Auswirkungen auf die
Prozessabläufe berücksichtigt werden.
Bei dem Netz zur Erledigung
gesundheitlicher Angelegenheiten wurden diese
Punkte ganz besonders berücksichtigt",
betont Frau Ylihurula.
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www.hus.fi
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