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Satellitenortung und Ferndiagnostik
Intelligente Forstmaschinen im Einsatz

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1.3.2004
 

 
 

Mit dem Siegeszug der Informationstechnologie begann auch bei den Forstmaschinen eine neue Ära. In Finnland erfolgt heute fast die gesamte Holzernte auf Satellitenortung und Digitalkarten gestützt, und Ponsse bringt nun als erste Firma der Welt auch Ferndiagnostik für das Gerät auf den Markt.

Finnland mit seinen riesigen Wäldern rangiert, was die Entwicklung von Forstmaschinen anbelangt, weltweit an der Spitze. Einer der Pioniere auf diesem Gebiet ist die Firma Ponsse, die in Finnland inzwischen Marktführer geworden ist.

Das Steuerungssystem von Ponsse umfasst Software für die gesamte Holzernte- und -bringungskette: Hiebssteuerung, Einschlag, Erstellung der Hiebsanweisungen und Hiebsflächenkarten, Berichterstattung, Nachkontrolle und Transport.

„Diese Software ermöglicht zentrale Vorausplanung des Holzeinschlags mit anschließender Übermittlung der Anweisungen an die Forstmaschine, Planung und Vergleich der örtlichen Sägeholzausbeute und auf diese Weise Optimierung des Ertrags. Gleichzeitig wird die Natur geschont, erläutert Jari Mononen, PR-Leiter bei Ponsse.

Naturverträgliche Technik

Das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung ist, so versichert Jari Mononen, einer der wichtigsten Werte bei Ponsse. Die Forstmaschinen sind mit Rücksicht auf die Schonung der Natur konstruiert: Sie sind dauerhafter als früher, aber gleichzeitig kleiner und leichter und haben dank gleichmäßigerer Gewichtsverteilung geringere bodenverdichtende Wirkung.

Mit Hilfe der Satellitenortung können u.a. die kürzesten Fahrwege und die Holzstapelplätze geplant und markiert werden. Gleichzeitig lassen sich Schutzobjekte und Schlüsselbiotope und eventuelle Sicherheitsrisiken wie Stromleitungen berücksichtigen.

Einsparungen durch Ferndiagnostik

Die von Ponsse entwickelte Ferndiagnostik nutzt moderne Fernmeldeverbindungen. Das System ermöglicht das Prüfen der Mess- und Steuerungssysteme der Maschine aus der Ferne unabhängig von deren jeweiligen Standort. Eventuelle Funktionsstörungen können von der Wartungsstation aus diagnostiziert und sogar behoben werden.

„Durch die Ferndiagnostik kann die Betriebszuverlässigkeit des Geräts selbst unter schwierigen Bedingungen sichergestellt werden. Für den Unternehmer bedeutet das erhebliche Kosteneinsparungen", meint Jari Mononen.

Sonstige links:

>> www.ponsse.com
>> Holzkonzerne bieten mehr elektronische Dienste

 

 
 


Die Holzerntedaten werden vom Harvester über GSM direkt ins Forstbüro oder z.B. ins Datensystem des Waldeigentümers übertragen.


Der Forstarbeiter von heute beherrscht neueste Technologien und Software. Satellitenortung, Digitalkarten und Ferndiagnostik sind für ihn längst Routine.

 

 
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