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Die finnischen Teenies sind Spitzenklasse sowohl im Lesen
wie auch im Rechnen, geht aus der neuesten PISA-Studie der
OECD hervor.
Die kürzlich veröffentlichte PISA-Studie 2003 ist
mathematikbetont. In der Untersuchung wurde die Fähigkeit
der Jugendlichen, mathematisches Wissen und Können in
verschiedenen Sachbereichen und in den wechselhaften Situationen
des Alltags bei der Lösung mathematischer Probleme zu
nutzen, getestet.
Das beste Mathe-Wissen in den OECD-Ländern haben den
Ergebnissen zufolge die 15-jährigen Finnen; an das gleiche
Niveau reichen Korea, die Niederlande und Japan heran.
"Die Ergebnisse sind selbst für Forscher eine positive
Überraschung", bekennt Professor Jouni Välijärvi
vom Forschungsinstitut für Ausbildung der Uni Jyväskylä.
Bei der Lesekompetenz, so Välijärvi, konnte man
auf Grund früherer Untersuchungen ein hohes Niveau erwarten,
aber das gegenüber dem Jahr 2000 bessere Ergebnis in
Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern war
nicht vorauszusehen.
Das mathematische Können der jungen Finnen ist auch
durch Gleichmäßigkeit gekennzeichnet: Man ist in
allen Teilbereichen stark. Der Anteil schwacher Schüler
liegt im Vergleich zu anderen Ländern niedrig. Auch die
geschlechtlichen und regionalen Unterschiede sind ziemlich
gering.
Auch im Lesen auf Platz eins
In der Lesekompetenz rangieren die jungen Finnen in den OECD-Ländern
gleichfalls ganz vorn; mithalten können da nur die Koreaner.
Schon in der PISA-Studie 2000 war Finnland Spitzenreiter gewesen.
Aber auch in den Naturwissenschaften schnitten die Finnen
nun glänzend ab - wie die Japaner und Koreaner. Als neuer
Kompetenzbereich war in die Studie Problemlösen aufgenommen
worden. Die Finnen erzielten da hinter den Koreanern die zweithöchste
Punktzahl.
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PISA
PISA (Programme for International Student Assessment)
ist ein Monitoringprogramm hauptsächlich der OECD-Länder
zur Ermittlung des Wissens und Könnens 15-Jähriger
unter dem Blickwinkel der Kompetenzanforderungen in
Zukunft.
Die Erhebung erfolgt alle drei Jahre. Die erste Studie
mit Schwerpunkt Lesekompetenz wurde 2001 veröffentlicht.
An der zweiten Erhebung mit Betonung auf Mathematik
nahmen 250 000 Schüler aus 41 Ländern teil,
darunter 5800 Probanden aus Finnland.
Koordiniert wird PISA von einem internationalen Konsortium
unter Leitung von Australian Centre for Educational
Research (ACER).
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www.pisa.oecd.org
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