|
Ein Gruppe Auszubildender der Bekleidungsbranche sann
darüber nach, wie Rollenpapier zu Kleidung verarbeitet
werden könnte. Im Ergebnis entstanden verschiedenartige,
zum Tragen taugliche Kleidungsstücke. Vilja Kujala kombinierte
in ihrer Arbeit Papier mit Tapete.
Ich wollte die weibliche Linie herausstreichen nach dem Motto
Die Frau soll erblühen", und so entstand ein
Ensemble aus Unterrock, Rock, Korsett und Oberteil. Benötigt
wurden dafür Papier, Tapete, Leim, Kleister und Nähmaschine",
schildert die im vierten Studienjahr stehende Vilja.
Das Arbeiten mit Papier erwies sich als wirklich spannend.
Papier ist spröder und empfindlicher als Stoff, aber
dennoch ein brauchbares und gut verarbeitbares Material. Die
Papierkleidung taugt durchaus zum Tragen - nur nicht bei Regenwetter",
schmunzelt Vilja und ist in Gedanken schon bei einem Brautkleid
aus solch fragilem Material.
Der an der Fachhochschule Häme arrangierte zweiwöchige
intensive Workshop diente namentlich dem Zweck, Kleidung aus
Papier zu schaffen. Geleitet wurde das Unternehmen von der
aus Korea gebürtigen Modedesign-Lehrerin Sun Jong Ann.
Das Material - Galerie Lite"-Papier - hatte der
Holzkonzern M-real zur Verfügung gestellt.


>>
www.wetterhoff.hamk.fi
|