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Nützliche Bakterien verzehren bei Myllykoski Paper
Oy schon seit über zehn Jahren Abwasserinhaltsstoffe.
Die biologische Reinigung ist heute eines der effektivsten
Klärverfahren der Zellstoff- und Papierindustrie.
Die im südlichen Finnland am Ufer des Kymijoki liegende
Papierfabrik von Myllykoski Paper Oy pumpt ihre Abwässer
zur Reinigung in eine biologische Kläranlage auf der
anderen Seite des Flusses.
In dem biologischen Klärprozess werden dem Abwasser
zunächst die Feststoffe wie Rinden- und Faserteilchen,
Füllstoff und Streichpaste entzogen. Danach kommen lebende
Mikroben zum Zug. Sie nutzen die im Abwasser enthaltenen organischen
Stoffe als Nahrung und beseitigen so die Sauerstoff zehrenden
Komponenten. Auf diese Weise werden bis zu 95 Prozent der
bei der Halbstoffherstellung ins Wasser in Lösung gehenden
Sauerstoff verbrauchenden Last eliminiert. Gelangen mit dem
Abwasser stark Sauerstoff zehrende Komponenten in die Gewässer,
kann es infolge O2-Mangels für die Fische eng werden.
In der letzten Stufe der Anlage erfolgt das Abscheiden der
entstandenen Mikrobenmasse, und das nun klare Abwasser wird
zurück in den Kymijoki geleitet. Dem Abwasser zugesetzter
flüssiger Sauerstoff verhindert eventuelle Geruchsbelästigungen.
Der getrocknete Klärschlamm wird mit Lkw auf die Deponie
gebracht.
Weniger Wasser
In den neunziger Jahren stieß Myllykoski Paper Oy jährlich
rund 10 Millionen Kubikmeter Abwasser aus. Diese Menge konnte
inzwischen durch Einengung von Wasserkreisläufen und
sparsameren Wassereinsatz um fast eine Million Kubikmeter
reduziert werden - und das bei gleichzeitiger Erweiterung
der Produktion.
Der Phosphorausstoß von Myllykoski Paper Oy hat sich
in den neunziger Jahren auf ein Viertel des früheren
Wertes reduziert, und diese Tendenz hält weiter an. Der
mit dem Abwasser in die Vorfluter gelangende Phosphor verursacht
da Eutrophierung.
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Biologische Kläranlagen reduzieren den chemischen
Sauerstoffbedarf (CSB) um 50 bis 80 Prozent und die
organischen Chlorverbindungen um 50 bis 75 Prozent.
Von den im Abwasser enthaltenen Nährstoffen wird
der Phosphor zu 40 bis 70 Prozent abgeschieden, in den
leistungsfähigsten Klärwerken sogar zu 90
Prozent. Der Stickstoffgehalt wird um 30 bis 50 Prozent
reduziert.
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>> Gewässerschutz - wichtiges Investitionsobjekt
der Holzkonzerne (26.8.2002)
>> Tellervo Kylä-Harakka-Ruonala: Vom Umweltschutz
zur gesellschaftlichen Verantwortung
>>
www.myllykoski.com
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