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Die Nachfrage nach finnischen Blaubeeren übersteigt
das Angebot bei weitem. Wegen des enormen internationalen
Interesses hat "Arktiset Aromit ry" im Sommer alle
Finnen wiederholt zu einer Beerenpflück-Aktion aufgerufen.
Mit der Kampagne sollten Urlauber und passionierte Beerensammler
bewegt werden, zwei überzählige Eimer Beeren für
den Verkauf aus den riesigen Wäldern zu holen.
"Würden von den über zwei Millionen finnischen
Haushalten auch nur zehn Prozent an der Aktion teilnehmen,
so käme fast eine halbe Million Eimer Blaubeeren zusammen.
Allerdings würde durch diesen "Kraftakt" der
Bedarf erst eines einzigen chinesischen Kunden gedeckt; alle
anderen Abnehmer wären auf die professionellen Pflücker
angewiesen", rechnete Simo Moisio, Geschäftsführer
von Arktiset Aromit, Anfang Juli vor.
Dank der guten Nachfrage erreichte das kommerzielle Waldbeerenaufkommen
im Jahr 2005 einen neuen Rekord - 12 Millionen Kilo. Blaubeeren
wurden aus Finnland über vier Millionen Kilo im Werte
von 8,6 Millionen Euro ausgeführt.
Wenn auch die dünne Besiedlung und der Mangel an einheimischen
Sammlern den Exporteuren die Beschaffung von Waldbeeren erschweren,
so hat doch die zunehmende Zahl ausländischer Vertragspflücker
das Aufkommen an Beeren weiter wachsen lassen. In diesem Sommer
zum Beispiel sind etwa 450 Beerensammler aus Thailand angereist.
Profis, die in jedem Sommer Hunderte Kilo Beeren zu den Sammelstellen
bringen, gibt es in Finnland etwa 3000; dazu kommen noch an
die 30 000 Hobbysammler, die kleine Mengen zum Verkauf bringen.


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www.arktisetaromit.fi
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