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Durch das Unterflursammelsystem soll die Altpapiererfassung
in Finnland weiter an Effizienz gewinnen und die Quote innerhalb
zwei Jahren auf 75 Prozent gesteigert werden. Finnland wäre
dann weltweit Spitzenreiter.
Zuständig für die Verwirklichung dieses Zieles
sind das landesweit tätige Erfassungsunternehmen Paperinkeräys
Oy und die Firma Molok Oy, die das Abfall-Unterflursammelsystem
entwickelt hat.
Unterstützt wird die Zusammenarbeit durch eine von Paperinkeräys
gestartete Sammelkampagne mit dem Ziel, Finnland in der Altpapiererfassung
zur Nummer eins zu machen und den heutigen Spitzenreiter Deutschland
mit seiner Erfassungsquote von 74 Prozent zu überflügeln.
"In der Praxis bedeutet die Realisierung dieses Zieles
zum Beispiel, das von den 60 Kilo Papier, die jährlich
pro Einwohner verbraucht werden, statt 20 nun 50 Kilo wieder
eingesammelt werden", verdeutlicht Veikko Salli, der
Geschäftsführer von Molok.
Die Sammelbehälter des Unterflursystems sind zu zwei
Drittel im Boden versenkt - eine saubere, benutzerfreundliche
Lösung, die als weitere Vorteile hohes Fassungsvermögen,
geringen Platzbedarf und Brandsicherheit bietet. Mit dem Verfahren
lassen sich alle wichtigen Abfallarten - Haushalts- und Bioabfälle,
Papier, Glas und Kleinmetall - erfassen und recyceln.
"Das Gesamtpotenzial des Unterflursammelsystems ist
in starkem Zunehmen begriffen. Wir rechnen da zukünftig
mit zweistelligen Zuwachsquoten im Jahr", kommentiert
Salli.
Molok ist eine der bekanntesten Marken im Bereich Abfallerfassung.
Gegenwärtig stehen in über 20 Ländern schon
fast 50.000 Molok-Sammelbehälter. Die wichtigsten Exportländer
der Firma sind die Niederlande, Portugal, die Schweiz, Schweden
und Kanada. Wachstumspotenzial findet sich u.a. in Brasilien,
Australien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel.
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Finnische Umwelttechnik für Brasilien
Molok Oy erzielte im März 2005 einen bedeutsamen
Durchbruch an den Abfallentsorgungsmärkten Brasiliens.
Nach mehrjährigem Testen akzeptierte die im Raum
Rio de Janeiro tätige Entsorgungsfirma Comlurb
die Molok-Müllbehälter für Immobilien
und Parks.
"Die so erlangte quasi amtliche Zulassung ermöglicht
uns einen beträchtlichen Volumenzuwachs an diesen
Märkten mit ihrem gewaltigen Potenzial", freut
sich Geschäftsführer Veikko Salli.
Ausschlaggebend für die Wahl von Molok waren u.a.
die hohe Kapazität und die Geruchlosigkeit des
Unterflursystems auch unter heißen klimatischen
Bedingungen.
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www.molok.com
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