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Finnland will führend im Papierrecycling werden

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25.10.2005
 

 
 

Durch das Unterflursammelsystem soll die Altpapiererfassung in Finnland weiter an Effizienz gewinnen und die Quote innerhalb zwei Jahren auf 75 Prozent gesteigert werden. Finnland wäre dann weltweit Spitzenreiter.

Zuständig für die Verwirklichung dieses Zieles sind das landesweit tätige Erfassungsunternehmen Paperinkeräys Oy und die Firma Molok Oy, die das Abfall-Unterflursammelsystem entwickelt hat.

Unterstützt wird die Zusammenarbeit durch eine von Paperinkeräys gestartete Sammelkampagne mit dem Ziel, Finnland in der Altpapiererfassung zur Nummer eins zu machen und den heutigen Spitzenreiter Deutschland mit seiner Erfassungsquote von 74 Prozent zu überflügeln.

"In der Praxis bedeutet die Realisierung dieses Zieles zum Beispiel, das von den 60 Kilo Papier, die jährlich pro Einwohner verbraucht werden, statt 20 nun 50 Kilo wieder eingesammelt werden", verdeutlicht Veikko Salli, der Geschäftsführer von Molok.

Die Sammelbehälter des Unterflursystems sind zu zwei Drittel im Boden versenkt - eine saubere, benutzerfreundliche Lösung, die als weitere Vorteile hohes Fassungsvermögen, geringen Platzbedarf und Brandsicherheit bietet. Mit dem Verfahren lassen sich alle wichtigen Abfallarten - Haushalts- und Bioabfälle, Papier, Glas und Kleinmetall - erfassen und recyceln.

"Das Gesamtpotenzial des Unterflursammelsystems ist in starkem Zunehmen begriffen. Wir rechnen da zukünftig mit zweistelligen Zuwachsquoten im Jahr", kommentiert Salli.

Molok ist eine der bekanntesten Marken im Bereich Abfallerfassung. Gegenwärtig stehen in über 20 Ländern schon fast 50.000 Molok-Sammelbehälter. Die wichtigsten Exportländer der Firma sind die Niederlande, Portugal, die Schweiz, Schweden und Kanada. Wachstumspotenzial findet sich u.a. in Brasilien, Australien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel.

Finnische Umwelttechnik für Brasilien

Molok Oy erzielte im März 2005 einen bedeutsamen Durchbruch an den Abfallentsorgungsmärkten Brasiliens. Nach mehrjährigem Testen akzeptierte die im Raum Rio de Janeiro tätige Entsorgungsfirma Comlurb die Molok-Müllbehälter für Immobilien und Parks.

"Die so erlangte quasi amtliche Zulassung ermöglicht uns einen beträchtlichen Volumenzuwachs an diesen Märkten mit ihrem gewaltigen Potenzial", freut sich Geschäftsführer Veikko Salli.

Ausschlaggebend für die Wahl von Molok waren u.a. die hohe Kapazität und die Geruchlosigkeit des Unterflursystems auch unter heißen klimatischen Bedingungen.

Sonstige links:

>> www.molok.com

 

 
 


Die ersten in Finnland gefertigten Molok-Behälter stehen bereits in den Parks und am Strand von Rio de Janeiro.

 

 
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