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Das weltweit führende Netzwerk der Mobildienste-Entwickler
und Branchenexperten, das MobileMonday, kurz MoMo, wurde vor
sieben Jahren in Finnland aus der Taufe gehoben. Heute ist
MobileMonday bereits in über 30 Ländern tätig.
MobileMonday entstand in den 1990er Jahren aus dem Internationalisierungsbestreben
kleiner finnischer Mobilunternehmer. Da die Ressourcen des
Einzelnen nicht ausreichten, beschloss man, sich einmal im
Monat zum Gedankenaustausch zu treffen und sich zu vernetzen.
Als Zeitpunkt des Treffens wurde der erste Montag des
Monats festgelegt, denn an dem Tag hatte man am wenigsten
anderes zu tun, und auch Räumlichkeiten waren leicht
- und gratis - zu reservieren. Beteiligt waren sofort 50 Akteure
der Branche", erinnert sich Jari Tammisto, der
Leiter der MobileMonday-Bewegung.
Der erste MoMo im Ausland wurde im September 2004 in Tokio
eingeführt, danach folgten Silicon Valley, Rom und Mailand.
In diesem Jahr entstanden monatlich drei bis fünf solche
MoMos, zum Beispiel im Oktober-November in Philadelphia, Moskau,
Caracas, Jakarta, Adelaide, Estland, Chile und Montreal.
Hunderte Veranstaltungen
MoMo dient den Mobilfirmen als zentrales Forum, um Innovationen
in marktreife Produkte und Dienstleistungen weiterzuentwickeln.
Auf den MoMo-Treffen werden auch ständig zahlreiche neue
Projekte geboren.
MobileMonday hat sich denn auch innerhalb weniger Jahre zum
weltweit führenden Event-Veranstalter der Branche entwickelt.
In diesem Jahr kommt man bereits auf rund 500 Treffen mit
fast 100 000 Teilnehmern.
Auf den MoMos hören und sehen auch die großen
Player der Branche, was die Entwickler, Finanziers, Medien
und anderen Fachleute zu sagen und zu bieten haben",
erklärt Tammisto.
Durch Zusammenarbeit mehr Auftrieb
Im August 2007 schloss MobileMonday einen Vertrag mit GSM
Association. Die Zusammenarbeit brachte über 700 Mobilnetzbetreiber
und 200 Gerätehersteller und Diensteanbieter in das Netzwerk.
Ziel ist es, innovative Dienste und Produkte beschleunigt
auf die Märkte zu bringen.
Dem Wachstum der MoMo-Bewegung scheinen vorläufig keine
Grenzen gesetzt; neue Vorschläge zur Weiterentwicklung
des Netzwerks gehen aus allen Ecken der Welt ein. Eines der
interessantesten Themen ist die Rolle von MoMo in Entwicklungs-
und Schwellenländern, etwa in Afrika, denn, so Tammisto,
gerade in jenen Ländern zeigen die Mobildienste
die schnellste Entwicklung und kommen auch den ärmsten
Bevölkerungsschichten zugute."
Ich glaube, dass sich das Wachstum von MoMo weiter
beschleunigen wird und nebenbei zukünftig auch diverse
neue Dienste, wie zum Beispiel Rekrutierungsdienste, entstehen
werden."


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www.mobilemonday.net
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