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Gewässerschutz - wichtiges Investitionsobjekt der Holzkonzerne

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25.7.2002
 

 
 

Der überwiegende Teil der Umweltinvestitionsmittel der finnischen Zellstoff- und Papierfabriken floss im Jahr 2001 in den Gewässerschutz. Durch Erweiterung und Nachrüstung wurde die Leistungsfähigkeit von Kläranlage erhöht. Verbesserungen bei den Wasserkreisläufen der Prozesse senkten den Frischwasserverbrauch.

Im vergangenen Jahr investierten die finnischen Zellstoff- und Papierfabriken insgesamt 95 Mio. Euro in den Umweltschutz; das waren 8 Prozent der Inlandsinvestitionen der Branche. 66 Prozent dieser Mittel flossen in den Gewässerschutz, 16 Prozent in die Abfallentsorgung, 13 Prozent in die Luftreinhaltung und 5 Prozent in sonstige Schutzmaßnahmen.

Immer weniger Geruchsbelästigung

Bei der Luftreinhaltung räumte die finnische Holzverarbeitungsindustrie der Verringerung der Geruchsbelästigungen Priorität ein. Die Betriebe verbesserten ihre Anlagen zum Auffangen und Behandeln der Geruchsgase und investierten auch in die Lärmbekämpfung.

In der Abfallentsorgung standen die Verringerung der Deponiemüllmengen und effektiveres Sortieren von Abfällen im Vordergrund. Die Wiederverwendung von Abfällen beziehungsweise deren Umwandlung in Produkte wurde gefördert, Betriebsdeponien wurden in Stand gesetzt und Altdeponien weiter rekultiviert.

Neben den eigentlichen Investitionskosten verursachte der Umweltschutz den Betrieben auch andere Ausgaben. So wurden für Genehmigungs- und Gewässerschutzgebühren, Emissionsmessungen und Grundwasserkontrolle in Deponiebereichen insgesamt 79 Mio. Euro aufgewendet. Weiter zahlten die Holzkonzerne zusammen rund 100 Mio. Euro Energie- und sonstige Umweltsteuern.

Schadstoffausstoß unter Kontrolle

Im Schadstoffausstoß der Holz verarbeitenden Industrie Finnlands ist schon seit Jahrzehnten eine günstige Entwicklung zu beobachten. 2001 nahm die mit dem Abwasser in die Gewässer eingeleitete Sauerstoff zehrende Stoffmenge weiter ab, während sich die Nährstofffracht allerdings geringfügig erhöhte. Die mit Geruchsproblemen verbundenen Schwefelemissionen wurden erheblich reduziert, aber der Schwefeldioxidausstoß stieg etwas an. Die Emissionen bei der Energieerzeugung nahmen durchweg ab.

Rekord bei der Altpapiererfassung

In Finnland wurden im vergangenen Jahr 739 000 Tonnen Altpapier- und -karton gesammelt; die Erfassungsquote erhöhte sich damit gegenüber Vorjahr um 7 Prozent auf 74 Prozent. Im Weltdurchschnitt liegt die Quote bei nur 40 Prozent! Altpapier ist ein wichtiger Rohstoff für die Papier- und Kartonindustrie.

 

Sonstige links:


>> Mikroben verzehren Abfälle der Zellstoff- und Papierindust (26.7.2002)

>>Tellervo Kylä-Harakka-Ruonala: Von Umweltschutz zur gesellschaftlichen Verantwortung (7.6.2002)


>> www.forestindustries.fi


 

 
 


 

 
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