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Im Frühjahr und Sommer sind die Wirtschaftsaussichten
weltweit und auch in Finnland immer unsicherer gewordenen.
Die Wachstumsschwäche, in den anderen Branchen längst sichtbar,
hat noch nicht auf die finnische Metall-, Maschinenbau- und
Elektronikindustrie durchgeschlagen. Ihre Auftragsbücher waren
im Juni ebenso dick wie Ende des ersten Quartals. Nach den
Auftragszugängen und -beständen zu urteilen sind auch aufs
Jahresende zu keine bedeutenden Produktionsveränderungen zu
erwarten.
Die Unternehmen der Elektronik- und elektrotechnischen Industrie
holten im zweiten Quartal wertmäßig um 7 Prozent mehr Aufträge
herein als vor Jahresfrist; der Wert der Auftragsbestände
im Juni entsprach dem vom Juni 2000. In den Maschinenbau-
und Metallwarenbetrieben gingen im zweiten Quartal um 5 Prozent
mehr Neuaufträge ein als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
In der Metallindustrie hielt die relativ gute Nachfrage nach
Stahlerzeugnissen und Buntmetallen in Europa, dem Hauptabsatzmarkt,
an, und das dürfte auch für den Rest des Jahres so bleiben.
Dank der relativ freundlichen Auftragslage des Maschinenbaus
sind auch Gusserzeugnisse weiterhin gefragt.
In der Produktion der Hütten-, Maschinen- und Elektronikindustrie
stehen für das restliche Jahr keine größeren Veränderungen
zu erwarten. Die IT-Sparte war in letzter Zeit der Hauptwachstumsträger,
und das wird, so glaubt man, auch in absehbarer Zeit der Fall
sein.
Die Hütten-, metallverarbeitende und Elektronikindustrie ist
Finnlands bedeutendste Industriebranche mit einem Anteil von
56 Prozent am Gesamtwarenexport des Landes. Sie hatte im Jahr
2000 insgesamt mehr als 212 000 Beschäftigte. Ihre fünf umsatzstärksten
Unternehmen sind Nokia, Metso, Outokumpu, Rautaruukki und
Wärtsilä.


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