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Washwool-Prozess liefert
mit Wasser waschbare Wolltextilien

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10.12.2004
 

 
 

Die nach dem revolutionären Washwool-Prozess der Firma Melocoton behandelten Wolltextilien können mit Wasser gewaschen werden, ohne dass sie Pillingerscheinungen zeigen oder einlaufen. Einen solchen im industriellen Maßstab anwendbaren Prozess hatte es bisher nicht gegeben.

Der biotechnische Washwool-Appreturprozess erschließt der Wollfaser neue Einsatzbereiche, lässt sich mit ihm die Wolle doch so behandeln, dass die daraus hergestellten Textilien beim Waschen mit Wasser weder einlaufen noch Pilling- oder Verfilzungserscheinungen zeigen.

"Dieser Prozess verbessert die Eigenschaften von Wolltextilien dauerhaft. Die Washwool-behandelten Textilien vertragen ständige Benutzung und wiederholtes Waschen in der Waschmaschine. Die Wolle fühlt sich auch weicher an, d.h. sie kratzt nicht auf der Haut", lobt Geschäftsführerin Pia Merikoski.

Der im Rahmen der Produktentwicklung bei Melocoton entstandene Prozess zeichnet sich auch durch Umweltfreundlichkeit aus, basiert er doch auf dem Einsatz aus Naturrohstoffen hergestellter und in der Natur völlig abbaubarer Enzyme.

Die Firma Melocoton ist auf Färben von Textilprodukten und damit verbundene biotechnische Appreturprozesse spezialisiert und erhielt im vergangenen Jahr für ihre innovative Tätigkeit und die Entwicklung des Washwood-Prozesses den INNOSUOMI 2003-Preis der Staatspräsidentin. Im Mai dieses Jahres konnte Pia Merikoski den Global Female Inventor of the Year Award in Empfang nehmen.

Sonstige links:

 

 
 


"Der Washwool-Prozess wurde mit unseren eigenen Entwicklungsressourcen, ergänzt durch Forschungsdienstleistungen von VTT Biotechnologie, geschaffen", berichtet Geschäftsführerin Pia Merikoski.

 

 
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