| |
Die Marioff Corporation Oy, Vantaa, hat sich als Lieferant
von Feuerlöschanlagen für Passagierschiffe zum Weltmarktführer
hochgearbeitet und vertreibt ihre Systeme weltweit auch für
den Landeinsatz. Das Geheimnis dieses Erfolgs ist eine von
dem Finnen Göran Sundholm ausgetüftelte Innovation,
auf deren Basis die Firma ihre leistungsfähige und mehrfach
ausgezeichnete HI-FOG-Wassernebellöschtechnik entwickelte.
Die Vorteile des Hochdruck-Wassernebels im Vergleich zu anderen
Löschverfahren erschließen dem Unternehmen ständig
neue Einsatzbereiche für sein Produkt. Das HI-FOG-System
hat sich zum Beispiel beim Schutz von Maschinenräumen,
Notstromanlagen, Computerräumen, Hotels, Büros,
U-Bahnen und historischen Bauten in aller Welt als erfolgreich
erwiesen.
Der Nebel erstickt die Flammen unter nur geringen Sachschäden
Die Wirkung des Wassernebels basiert auf der großen
Kühlfläche der Myriaden Tröpfchen und der großen
Verdampfungsgeschwindigkeit. Mit der gleichen Wassermenge
und hohem Druck erzielt man die 400-fache Kühlfläche
wie bei herkömmlichen Sprinkleranlagen. Die Leistung
des HI-FOG-Systems wird stets wenigstens ebenso hoch ausgelegt
wie die der konventionellen Sprinkleranlagen. Infolge der
geringen Wassermenge bleiben die Wasserschäden weit hinter
denjenigen herkömmlicher Löschmethoden zurück.
Dies ist zum Beispiel dann besonders wichtig, wenn das zu
schützende Objekt sehr teuere IT enthält. Durch
den intensiven Löschvorgang werden auch die Feuer- und
Rauchschäden reduziert. Der Hochdruck-Wassernebel füllt
den Raum wie ein Gas aus, dringt auch in alle Nischen ein
und verhindert durch Unterbinden der Strahlungswärme
eine Ausbreitung des Brandes. Die Feuerwehrleute sind voll
des Lobes über die kühlende Wirkung des Wassernebels,
werden doch dadurch auch ihre Löscharbeit und die Evakuierung
erheblich erleichtert.Im Hinblick auf die Umwelt ist wichtig,
dass als Löschmittel nur reines Wasser eingesetzt wird.
Patentgeschützte Technologie
Die Produktentwicklung von Marioff basiert auf innovativen
Erfindungen und fundierten Hydraulikkenntnissen von Göran
Sundholm, dem Gründer und Vorstandsvorsitzenden der Firma.
Gemäß der Unternehmensphilosophie werden die Kernkomponenten
der Anlagen in der Hauptgeschäftsstelle in Vantaa konstruiert
und in der eigenen Maschinenfabrik in Kerava gefertigt. Die
wichtigsten Erfindungen sind durch Patente bzw. Gebrauchsmuster
geschützt, von denen die Firma über tausend besitzt
oder beantragt hat. Die Erfindungen und Anwendungen werden
getestet und erhalten Typenzulassung bevor sie auf den Markt
kommen. Zu diesem Zweck hat Marioff bereits über 5000
Brandtests im technischen Maßstab durchgeführt.
Als Ergebnis langjähriger Arbeit hat heute das HI-FOG-System
die Typenzulassung für eine Vielzahl verschiedener Objekte.
Um ihre Tests auch weiterhin in vollem Umfange durchführen
zu können, nahm die Firma im Frühjahr 2001 in Lohja
ein 3000-m3-Brandtestlabor in Betrieb, das u.a. Einrichtungen
zum Messen der Temperatur, des Druckes, des Sauerstoffgehalts
und der Tröpfchengröße des Wassernebels hat.
|
MARIOFF IM ÜBERBLICK
Die Marioff Corporation Oy, Vantaa, wurde 1985 gegründet.
Der Konzern konstruiert und fertigt mit Wassernebel
arbeitende Feuerlöschanlagen der Marke HI-FOG®.
Vom Umsatz der Muttergesellschaft des Konzerns im Jahr
2002 - 64 Mio. Euro - entfielen über 95 Prozent
auf den Export.
Marioff ist globaler Branchenführer und hat im
Laufe der Jahre zahlreiche Auszeichnungen erhalten,
darunter den britischen Safety at Sea"-Sicherheitspreis
(1992), die finnische Schlüsselflagge"
(1994), den vom Staatspräsidenten verliehenen Innosuomi-Preis
(1995) und den Exportpreis des Staatspräsidenten
(1998). Göran Sundholm, dem Firmengründer,
wurde im Jahr 2002 für die Entwicklung der HI-FOG-Technologie
der Finnische Preis für Ingenieurleistungen"
verliehen.
Marioff hat Konzerngesellschaften in Finnland, Schweden,
Norwegen, Dänemark, Großbritannien, Frankreich,
Italien, Deutschland, Spanien, den USA, Kanada und Singapur.
Im Konzern sind insgesamt über 300 Mitarbeiter
beschäftigt.
|


>>
www.hi-fog.com
|
|