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Unikale Wettbewerbsvorteile durch Nanotechnologie

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8.8.2005
 

 
 

"Die Nanotechnologie hat gewaltige Auswirkungen, ist aber allein, als solche, nicht seligmachend. Als Unternehmer muss man eine Methode finden, sie erfolgreich bei der Entwicklung von Produkten einzusetzen. Die Nanotechnologie soll unikale Wettbewerbsvorteile bringen", konstatiert Per Stenius, Geschäftsführer der Firma Liekki.

"Die Nanotechnologie ist ein Mittel, am Markt zu konkurrieren, und sie lässt sich in zahlreichen Bereichen nutzen: von der Automobilindustrie bis zum Schiffbau, von der Medizin bis hin zur Lebensmittelindustrie oder auch in der Bekleidungsbranche. Liekki hat sich auf Faseroptik verlegt.

Optische Fasern und Nanopartikel

Als Haupterzeugnisse liefert Liekki aktive, d.h. dotierte optische Fasern und daraus gefertigte Module, die u.a. in Verstärkern, in Industrielasern sowie in der Luftfahrt- und Wehrtechnik als Komponenten eingesetzt werden.

"Wir nutzen Nanotechnologie indem wie bei der Faserherstellung Nanopartikel einsetzen, wodurch die Fasereigenschaften, etwa die Lichtverstärkung, verbessert werden. Durch solche Nanoanwendungen erzielt man völlig neue Leistungsniveaus", berichtet Stenius.

Globale Märkte im Visier

Nach der Gründung von Liekki 1999 hielt sich der Umsatz in den ersten Jahren umgerechnet unter einer halben Million Euro, hat sich aber 2004 verdreifacht, und auch fürs laufende Jahr erwartet man erhebliches Wachstum.

"Wir haben vor, unsere Firma auf ihrem Spezialgebiet zum Marktführer zu machen und - auf der Basis von Lizenzierung - die Technologie auch auf andere Bereiche anzuwenden."

Abgesetzt werden die Erzeugnisse gegenwärtig in den USA und teilweise in Europa, aber auch China rückt in den nächsten Jahren immer mehr ins Blickfeld. "Wir haben, was die globalen Märkte anbelangt, einen günstigen Standort. Washington, Peking und Tokyo sind von uns etwa gleich weit entfernt, und Kontinentaleuropa haben wir fast vor der Tür."

Neue Geschäftstätigkeit durch Zusammenarbeit

Liekki gehört zusammen mit vier weiteren Unternehmen der Nanobranche zum so genannten Nanoharju-Firmenverband. Alle fünf Betriebe unterhalten auch gegenseitige Geschäftsbeziehungen.

"Die Firma Photonium liefert uns Anlagen, von Puraliq beziehen wir Chemikalien und zusammen mit ABR Innova entwickeln wir einen neuen Geschäftsbereich für unsere Technologie", zählt Per Stenius auf.

ABR Innova nutzt in Lizenz Liekki-Technologie zum Glasfärben und zum Beschichten keramischer Platten mit Nanomaterial. Auf diese Weise lassen sich Glas und Platten mit noch besseren Eigenschaften als bisher - z.B. Selbstreinigung, breitere Farbskala und UV-Schutz - herstellen.

Sonstige links:

>> www.liekki.fi

 

 
 


Die auf dotierte optische Fasern und deren Anwendungen spezialisierte Firma Liekki beschäftigt heute über 30 Mitarbeiter.

 

 
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