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"Die Nanotechnologie hat gewaltige Auswirkungen,
ist aber allein, als solche, nicht seligmachend. Als Unternehmer
muss man eine Methode finden, sie erfolgreich bei der Entwicklung
von Produkten einzusetzen. Die Nanotechnologie soll unikale
Wettbewerbsvorteile bringen", konstatiert Per Stenius,
Geschäftsführer der Firma Liekki.
"Die Nanotechnologie ist ein Mittel, am Markt zu konkurrieren,
und sie lässt sich in zahlreichen Bereichen nutzen: von
der Automobilindustrie bis zum Schiffbau, von der Medizin
bis hin zur Lebensmittelindustrie oder auch in der Bekleidungsbranche.
Liekki hat sich auf Faseroptik verlegt.
Optische Fasern und Nanopartikel
Als Haupterzeugnisse liefert Liekki aktive, d.h. dotierte
optische Fasern und daraus gefertigte Module, die u.a. in
Verstärkern, in Industrielasern sowie in der Luftfahrt-
und Wehrtechnik als Komponenten eingesetzt werden.
"Wir nutzen Nanotechnologie indem wie bei der Faserherstellung
Nanopartikel einsetzen, wodurch die Fasereigenschaften, etwa
die Lichtverstärkung, verbessert werden. Durch solche
Nanoanwendungen erzielt man völlig neue Leistungsniveaus",
berichtet Stenius.
Globale Märkte im Visier
Nach der Gründung von Liekki 1999 hielt sich der Umsatz
in den ersten Jahren umgerechnet unter einer halben Million
Euro, hat sich aber 2004 verdreifacht, und auch fürs
laufende Jahr erwartet man erhebliches Wachstum.
"Wir haben vor, unsere Firma auf ihrem Spezialgebiet
zum Marktführer zu machen und - auf der Basis von Lizenzierung
- die Technologie auch auf andere Bereiche anzuwenden."
Abgesetzt werden die Erzeugnisse gegenwärtig in den
USA und teilweise in Europa, aber auch China rückt in
den nächsten Jahren immer mehr ins Blickfeld. "Wir
haben, was die globalen Märkte anbelangt, einen günstigen
Standort. Washington, Peking und Tokyo sind von uns etwa gleich
weit entfernt, und Kontinentaleuropa haben wir fast vor der
Tür."
Neue Geschäftstätigkeit durch Zusammenarbeit
Liekki gehört zusammen mit vier weiteren Unternehmen
der Nanobranche zum so genannten Nanoharju-Firmenverband.
Alle fünf Betriebe unterhalten auch gegenseitige Geschäftsbeziehungen.
"Die Firma Photonium liefert uns Anlagen, von Puraliq
beziehen wir Chemikalien und zusammen mit ABR Innova entwickeln
wir einen neuen Geschäftsbereich für unsere Technologie",
zählt Per Stenius auf.
ABR Innova nutzt in Lizenz Liekki-Technologie zum Glasfärben
und zum Beschichten keramischer Platten mit Nanomaterial.
Auf diese Weise lassen sich Glas und Platten mit noch besseren
Eigenschaften als bisher - z.B. Selbstreinigung, breitere
Farbskala und UV-Schutz - herstellen.


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www.liekki.fi
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