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Lamor Clean Globe bekämpft Ölpest

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30.3.2007
 

 
 

Kommt es zu einem Ölunfall, sind schnelle, sachkundige Maßnahmen erforderlich. Das von der Firma Lamor Clean Globe International entwickelte Konzept regionaler Zentren für Umweltmaßnahmen bietet wirksame Methoden und Mittel zur Bekämpfung der Ölpest - auch in der Ostsee.

Internationale Ölgesellschaften, Reedereien, die Europäische Union, Kreditinstitute wie auch örtliche Behörden und Industrieunternehmen zeigen Interesse an dem "Environmental Action Center"-Konzept von Lamor.

Das Unternehmen hat neben Finnland auch in Sibirien, St. Petersburg, Shanghai, Dänemark, Portugal und Oman Ölbekämpfungszentren eingerichtet. Potenzielle Wachstumsregionen finden sich u.a. in Russland und im Nahen Osten. Die Clean Globe Center stehen in enger Zusammenarbeit mit den Regierungen und Verwaltungsorganen der betreffenden Standortländer in dem Bestreben, die Ölbekämpfungsbereitschaft auf lokaler Ebene zu fördern und sicherzustellen.

„Wir versuchen darauf hinzuwirken, dass alle neuen in Küstengewässern operierenden Tanker von vornherein mit Befestigungsmitteln für Ölbekämpfungsgerät ausgestattet werden. Solche Schiffe können dann bei Bedarf innerhalb kürzester Zeit zum Einsammeln von Öl aus dem Meer eingesetzt werden", sagt Vice President Pekka Eskelinen von der zur Lamor Group gehörenden Firma Clean Globe International Ltd.

Die von der Europäischen Union gegründete European Maritime Safety Agency (EMSA) hält das von Lamor offerierte Konzept für die am besten funktionierende, fortschrittlichste und kosteneffizienteste Lösung zur Erhöhung der Ölbekämpfungsbereitschaft in den europäischen Gewässern.

Sorgenkind Ostsee

Lamor spielt eine Schlüsselrolle auch in der Verbesserung der Ölbekämpfungsvoraussetzungen in der Ostsee. Auch wenn fast alle Ostseeanrainer zunehmend in neues Ölbekämpfungsgerät, in Schiffe, Beobachtungsverfahren und Technologien investieren, so ist die Situation dennoch besorgniserregend.

Das Volumen der Öltransporte im Finnischen Meerbusen wächst schneller als man noch vor einigen Jahren prognostizierte. Täglich laufen in dieses Gewässer 10 bis 15 Frachter mit Öl- oder Chemikalienladung ein. Insgesamt hat sich der Verkehr in diesem Gebiet in den letzten zwanzig Jahren verzehnfacht. Im Jahr 2006 betrug das Öltransportvolumen 140 Millionen Tonnen, und im Jahr 2010 dürfte die 200-Millionen-Tonnen-Grenze bereits überschritten sein.

„Vergleicht man die Investitionen und ihre Entwicklung mit dem zunehmenden Wachstum des Öltransportvolumens, so erkennt man den Rückstand der ersteren. Die gegenwärtigen Aufwendungen für die Ölbekämpfung sind in der Tat beklemmend gering. Setzt man die im vergangenen Jahr an den Märkten gehandelte Rohölmenge mit einem Durchschnittspreis von 47 Euro pro Fass an, so hatte das transportierte Öl einen Wert von 41 000 000 000 000 Euro", rechnet Eskelinen vor.

Bisher ist die Ostsee von größeren Ölkatastrophen verschont geblieben, aber immerhin wurden in der finnischen Wirtschaftszone 35 kleinere Unfälle registriert.



>> www.lamor.fi
>> www.cleanglobe.eu

 

 
 

Lamor Clean Globe
Mit Lamor-Ölbekämpfungsgerät ausgerüstete einsatzbereite Einheiten der Schwedischen Küstenwache (Svenska Kustbevakningen).

 

 
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