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Kommt es zu einem Ölunfall, sind schnelle, sachkundige
Maßnahmen erforderlich. Das von der Firma Lamor Clean
Globe International entwickelte Konzept regionaler Zentren
für Umweltmaßnahmen bietet wirksame Methoden und
Mittel zur Bekämpfung der Ölpest - auch in der Ostsee.
Internationale Ölgesellschaften, Reedereien, die Europäische
Union, Kreditinstitute wie auch örtliche Behörden
und Industrieunternehmen zeigen Interesse an dem "Environmental
Action Center"-Konzept von Lamor.
Das Unternehmen hat neben Finnland auch in Sibirien, St.
Petersburg, Shanghai, Dänemark, Portugal und Oman Ölbekämpfungszentren
eingerichtet. Potenzielle Wachstumsregionen finden sich u.a.
in Russland und im Nahen Osten. Die Clean Globe Center stehen
in enger Zusammenarbeit mit den Regierungen und Verwaltungsorganen
der betreffenden Standortländer in dem Bestreben, die
Ölbekämpfungsbereitschaft auf lokaler Ebene zu fördern
und sicherzustellen.
Wir versuchen darauf hinzuwirken, dass alle neuen in
Küstengewässern operierenden Tanker von vornherein
mit Befestigungsmitteln für Ölbekämpfungsgerät
ausgestattet werden. Solche Schiffe können dann bei Bedarf
innerhalb kürzester Zeit zum Einsammeln von Öl aus
dem Meer eingesetzt werden", sagt Vice President Pekka
Eskelinen von der zur Lamor Group gehörenden Firma
Clean Globe International Ltd.
Die von der Europäischen Union gegründete European
Maritime Safety Agency (EMSA) hält das von Lamor offerierte
Konzept für die am besten funktionierende, fortschrittlichste
und kosteneffizienteste Lösung zur Erhöhung der
Ölbekämpfungsbereitschaft in den europäischen
Gewässern.
Sorgenkind Ostsee
Lamor spielt eine Schlüsselrolle auch in der Verbesserung
der Ölbekämpfungsvoraussetzungen in der Ostsee.
Auch wenn fast alle Ostseeanrainer zunehmend in neues Ölbekämpfungsgerät,
in Schiffe, Beobachtungsverfahren und Technologien investieren,
so ist die Situation dennoch besorgniserregend.
Das Volumen der Öltransporte im Finnischen Meerbusen
wächst schneller als man noch vor einigen Jahren prognostizierte.
Täglich laufen in dieses Gewässer 10 bis 15 Frachter
mit Öl- oder Chemikalienladung ein. Insgesamt hat sich
der Verkehr in diesem Gebiet in den letzten zwanzig Jahren
verzehnfacht. Im Jahr 2006 betrug das Öltransportvolumen
140 Millionen Tonnen, und im Jahr 2010 dürfte die 200-Millionen-Tonnen-Grenze
bereits überschritten sein.
Vergleicht man die Investitionen und ihre Entwicklung
mit dem zunehmenden Wachstum des Öltransportvolumens,
so erkennt man den Rückstand der ersteren. Die gegenwärtigen
Aufwendungen für die Ölbekämpfung sind in der
Tat beklemmend gering. Setzt man die im vergangenen Jahr an
den Märkten gehandelte Rohölmenge mit einem Durchschnittspreis
von 47 Euro pro Fass an, so hatte das transportierte Öl
einen Wert von 41 000 000 000 000 Euro", rechnet Eskelinen
vor.
Bisher ist die Ostsee von größeren Ölkatastrophen
verschont geblieben, aber immerhin wurden in der finnischen
Wirtschaftszone 35 kleinere Unfälle registriert.


>>
www.lamor.fi
>>
www.cleanglobe.eu
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