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"Pharma 2000"-Technologieprogramm führt
vom Reagenzglas zur Kommerzialisierung

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10.9.2004
 

 
 

"Das finnische Know-how ist in der Pharmaforschung und der Kommerzialisierung der Ergebnisse ein paar tüchtige Schritte vorangekommen. In der Nutzung dieses Potenzials liegt eine bedeutsame nationale Chance", meint Juha-Matti Savola, Geschäftsführer von Juvantia Pharma.

Savola, der den Führungsgruppen-Vorsitz in der zweiten Phase des vom Zentrum für Technologieentwicklung (TEKES) aufgelegten Technologieprogramms "Pharma 2000" führt, hält die Inangriffnahme dieses Programms für eine der bedeutendsten Leistungen der finnischen Forschungspolitik. Mit diesem Programm sollen die Wettbewerbsfähigkeit der einheimischen Pharmaindustrie gestärkt, Forschungsnetze eingerichtet und ausgebaut und neue internationale Geschäftstätigkeit geschaffen werden.

"In Finnland wird ausgezeichnete Forschungsarbeit geleistet auf Gebieten mit Möglichkeiten zur Einflussnahme auf Krankheiten, deren Verhütung und Behandlung wie auch zur Stärkung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit", unterstreicht Savola.

Erste Phase gut gelungen

In der ersten Phase des Programms (2001-2003) nahmen 15 Unternehmensprojekte und 56 Projekte von Universitäten und Forschungsinstituten teil, die zusammen ein Volumen von fast 60 Mio. Euro repräsentierten und zu etwa 400 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und 29 Patentanmeldungen führten.

Esa Heinonen, F&E-Leiter bei Orion Pharma und Vorsitzender der Führungsgruppe der ersten Phase des Programmes, bezeichnet die erzielten Forschungsergebnisse und gemachten Erfindungen als gut. "Auch die Vernetzung mit der Industrie und mit Universitäten hat gut geklappt, und eine Menge technologisches Know-how wurde einheimischen Unternehmen zugänglich gemacht", erläutert er.

Weltweite Märkte im Visier

Die Anfang dieses Jahres angelaufene zweite Phase (2004-2006) des Programmes baut auf den guten und aussichtsreichen Resultaten der ersten Phase auf. Die größte Herausforderung besteht darin, die in den Projekten erzielten Ergebnisse vom Reagenzglas und Labor der kommerziellen Produktentwicklung zuzuführen.

Neben der kommerziellen Verwertung der Resultate wird auch verstärkte Wechselwirkung zwischen Universitäten, Hochschulen, Industrie und Finanziers angestrebt. "Vernetzung und die Wahrnehmung von Synergievorteilen sind klare Ziele, mit deren Verwirklichung die Ressourcen unseres Landes wirksamer zur Entwicklung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit genutzt werden. Es ist ja klar, dass die einheimische Industrie, die Ergebnisse des Programmes nutzt, an globalen Märkten konkurriert", betont Savola.

Für Juvantia Pharma bietet das Programm die Möglichkeit, die die Branche betreffende technologische Entwicklung aus nächster Nähe zu verfolgen und teils sogar die Zielsetzungen der Forschungsgruppen in eine in der Sicht der Unternehmen zweckmäßige Richtung zu lenken.

"Ich hege hohe Erwartungen in Bezug auf Erfolg und Auswirkungen des Programmes, und ich hoffe, dass das in der ersten Phase entwickelte Tempo noch eine Steigerung und die eingeschlagene Richtung noch eine Optimierung erfährt", bekennt Savola abschließend.

  • TEKES startete Anfang 2001 zusammen mit der Akademie Finnlands das Technologieprogramm "Pharma 2000".

  • Angestrebt wird damit, die finnischeMedikamentenentwicklung zu fördern, neue Forschungsnetze zu einzurichten und alte auszubauen, die Wettbewerbsfähigkeit von Forschungsdienstleistungseinheiten und -unternehmen zu verbessern und neue internationale Geschäftstätigkeit im Pharmabereich zu schaffen.

  • Langfristiges Ziel ist es, eine starke, international tätige, forschungs- und entwicklungsaktive finnische Pharmaindustrie zu schaffen, deren Entwicklungsprojekte auf finnischer Grundlagenforschung basieren.

 

Sonstige links:

>> www.tekes.fi
>> www.juvantia.com

 

 
 


 

 
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