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"Das finnische Know-how ist in der Pharmaforschung
und der Kommerzialisierung der Ergebnisse ein paar tüchtige
Schritte vorangekommen. In der Nutzung dieses Potenzials liegt
eine bedeutsame nationale Chance", meint Juha-Matti Savola,
Geschäftsführer von Juvantia Pharma.
Savola, der den Führungsgruppen-Vorsitz in der zweiten
Phase des vom Zentrum für Technologieentwicklung (TEKES)
aufgelegten Technologieprogramms "Pharma 2000" führt,
hält die Inangriffnahme dieses Programms für eine
der bedeutendsten Leistungen der finnischen Forschungspolitik.
Mit diesem Programm sollen die Wettbewerbsfähigkeit der
einheimischen Pharmaindustrie gestärkt, Forschungsnetze
eingerichtet und ausgebaut und neue internationale Geschäftstätigkeit
geschaffen werden.
"In Finnland wird ausgezeichnete Forschungsarbeit geleistet
auf Gebieten mit Möglichkeiten zur Einflussnahme auf
Krankheiten, deren Verhütung und Behandlung wie auch
zur Stärkung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit",
unterstreicht Savola.
Erste Phase gut gelungen
In der ersten Phase des Programms (2001-2003) nahmen 15 Unternehmensprojekte
und 56 Projekte von Universitäten und Forschungsinstituten
teil, die zusammen ein Volumen von fast 60 Mio. Euro repräsentierten
und zu etwa 400 wissenschaftlichen Veröffentlichungen
und 29 Patentanmeldungen führten.
Esa Heinonen, F&E-Leiter bei Orion Pharma und Vorsitzender
der Führungsgruppe der ersten Phase des Programmes, bezeichnet
die erzielten Forschungsergebnisse und gemachten Erfindungen
als gut. "Auch die Vernetzung mit der Industrie und mit
Universitäten hat gut geklappt, und eine Menge technologisches
Know-how wurde einheimischen Unternehmen zugänglich gemacht",
erläutert er.
Weltweite Märkte im Visier
Die Anfang dieses Jahres angelaufene zweite Phase (2004-2006)
des Programmes baut auf den guten und aussichtsreichen Resultaten
der ersten Phase auf. Die größte Herausforderung
besteht darin, die in den Projekten erzielten Ergebnisse vom
Reagenzglas und Labor der kommerziellen Produktentwicklung
zuzuführen.
Neben der kommerziellen Verwertung der Resultate wird auch
verstärkte Wechselwirkung zwischen Universitäten,
Hochschulen, Industrie und Finanziers angestrebt. "Vernetzung
und die Wahrnehmung von Synergievorteilen sind klare Ziele,
mit deren Verwirklichung die Ressourcen unseres Landes wirksamer
zur Entwicklung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit genutzt
werden. Es ist ja klar, dass die einheimische Industrie, die
Ergebnisse des Programmes nutzt, an globalen Märkten
konkurriert", betont Savola.
Für Juvantia Pharma bietet das Programm die Möglichkeit,
die die Branche betreffende technologische Entwicklung aus
nächster Nähe zu verfolgen und teils sogar die Zielsetzungen
der Forschungsgruppen in eine in der Sicht der Unternehmen
zweckmäßige Richtung zu lenken.
"Ich hege hohe Erwartungen in Bezug auf Erfolg und Auswirkungen
des Programmes, und ich hoffe, dass das in der ersten Phase
entwickelte Tempo noch eine Steigerung und die eingeschlagene
Richtung noch eine Optimierung erfährt", bekennt
Savola abschließend.
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TEKES startete Anfang 2001 zusammen mit der Akademie
Finnlands das Technologieprogramm "Pharma 2000".
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Angestrebt wird damit, die finnischeMedikamentenentwicklung
zu fördern, neue Forschungsnetze zu einzurichten
und alte auszubauen, die Wettbewerbsfähigkeit
von Forschungsdienstleistungseinheiten und -unternehmen
zu verbessern und neue internationale Geschäftstätigkeit
im Pharmabereich zu schaffen.
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Langfristiges Ziel ist es, eine starke, international
tätige, forschungs- und entwicklungsaktive
finnische Pharmaindustrie zu schaffen, deren Entwicklungsprojekte
auf finnischer Grundlagenforschung basieren.
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www.tekes.fi
>>
www.juvantia.com
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