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Das Kukko-Bier des Getränkeherstellers Laitilan Wirvoitusjuomatehdas
hat, so ergab eine Untersuchung, eine erfreuliche Eigenschaft:
es ist auch Zöliakikern bekömmlich. Ein entsprechendes
Vollmalzbier war bisher weltweit nicht bekannt.
Auf Anregung des Finnischen Zöliakie-Vereins ließen
die größeren Brauereien des Landes ihre Biermarken
während zwei Jahren auf ihre Eignung für Zöliakiker
untersuchen. Wenngleich man bei Laitilan Wirvoitusjuomatehdas
mit einer gewissen Vorahnung in diese Tests ging, so überraschte
das Untersuchungsergebnis dennoch in gewissem Grade.
"Wir erkannten als Erste in der Welt, woher die Kleberfreiheit
rührt; sie hängt mit der Verfahrensführung
zusammen", verrät Geschäftsführer Rami
Aarikka. Da es sich um ein Industriegeheimnis handelt, verzichtete
er auf nähere Erläuterungen.
Echtes Bier
Kleber-, d.h. glutenfreies Bier verstand man früher
nicht aus Gerste zu brauen, obgleich man weltweit zig Millionen
Euro in die Entwicklung gesteckt hatte. Zöliakiker konnten
risikolos nur aus Buchweizen oder Mais hergestelltes Bier
trinken.
Der Klebergehalt der Kukko-Biere blieb in den Untersuchungen
im günstigsten Fall unter 0,31 Milligramm auf hundert
Gramm. In den europäischen Bieren lag die entsprechende
Konzentration im Wesentlichen zwischen 2,5 und 50 Milligramm.
Satte Nachfrage
Das "Zöliakiker-Bier" eröffnet der Firma
Laitilan Wirvoitusjuomatehdas neue Exportmöglichkeiten.
"Bei uns sind schon jede Menge Anfragen eingegangen.
Die Erwartungen sind hoch, und als Markt kommt praktisch die
ganze Welt in Frage", resümiert Aarikka.
Zum Beispiel in Europa und den USA leidet rund ein Prozent
der Bevölkerung an Zöliakie - einer Krankheit, bei
der das im Weizen, Roggen und der Gerste enthaltene Protein
Gluten bei erblich belasteten Personen Entzündung der
Dünndarm-Schleimhaut und Schäden an den Darmzotten
hervorruft. Dadurch wird die Resorption der Nahrungsbestandteile
gestört.


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www.laitilan.com
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