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In den Konjunkturaussichten der finnischen Industrie ist
keine Besse- rung eingetreten, und auch die nächsten
Monate lassen keine positive Entwicklung erwarten.
Nach dem Konjunkturbarometer des Finnischen Industrie-
und Arbeitgeberverbandes (TT) ist noch mit weiterer, wenn
vielleicht auch nur flacher Talfahrt zu rechnen bevor der
Tiefpunkt erreicht ist. Deutliche Belebung der Wirtschaft
im nächsten halben Jahr ist illusorisch; frühester
Zeitpunkt dafür wäre der Sommer 2002.
Im laufenden Jahr begann auch die Zunahme der Arbeitsproduktivität
zu stagnieren. Im Jahresdurchschnitt dürfte bei der Produktivität
der Industrieproduktion Nullwachstum zu verzeichnen sein.
Während der Laufzeit des gegenwärtigen Tarifvertrags
werden die Löhne stärker steigen als dies durch
Produktivitätszuwachs gerechtfertigt wäre.
Die Rentabilität der Unternehmen ist wesentlich abgefallen,
teils infolge Nachfragemangels, teils wegen gesunkener und
weiter sinkender Preise.
Die Wirtschaftspolitik der Regierung entspricht in ihren
Grundzügen den Anforderungen der konjunkturellen Situation.
Die Budgets für 2001 und 2002 sind passend auf Belebung
angelegt, und größere Abänderungen der Wirtschaftspolitik
erscheinen nicht erforderlich, es sei denn, die Wirtschaftsaussichten
für das kommende Jahr verdüstern sich wesentlich.
Auf eine eventuelle Verschlechterung der Beschäftigungslage
sollte man sich allerdings rechtzeitig einstellen.
Finnlands Exporterfolge waren bisher ein wichtiger Faktor
des Wohlstandes seiner Bevölkerung.
Trotz der sich verschlechtenden Wirtschaftsaussichten wurde
Finnland im Global Competitiveness Report 2001 des World Economic
Forum (WEF), dass vor kurzem publiziert wurde, als Nummer
eins plaziert. Wenn der Aufschwung der Wirtschaft wieder beginnt
haben finnische Unternehmen gute Voraussetzungen Ihre starken
Marktposititionen weiter auszunutzen


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