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KONE wieder Vorreiter
Umwälzende Neuerung bei Aufzügen

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4.8.2004
 

 
 

Der Aufzüge und Rolltreppen bauende und wartende KONE-Konzern hat eine völlig neue Aufzugstechnologie auf den Markt gebracht, dank der sich das Gegengewicht bei Lifts erübrigt. Diese KONE MaxiSpace™-Technologie wird in der Branche als bedeutender Durchbruch gewertet.

Die neue Technologie macht´s möglich, in den Aufzugsschacht eine um ein Drittel größere Kabine als bisher einzusetzen. So kann nun in den Raum, der bisher für einen Vier-Personen-Lift reichte, in vielen Fällen eine Kabine für sechs, ja sogar für achte Personen eingebaut werden.

Das Herzstück der neuen Technologie ist ein kleiner, getriebeloser Motor in Verbindung mit einer innovativen Tragseillösung. Der Motor ist im Vergleich zu den bisherigen bedeutend leichter. Er wiegt nur 70 kg, entspricht aber in seiner Leistung einem um das Mehrfache größeren Triebwerk.

Technologie für einen wachsenden Markt

Die KONE MaxiSpace™-Technologie gilt als bedeutendste Neuerung nach dem von KONE im Jahr 1996 auf den Markt gebrachten maschinenraumlosen Aufzugskonzept. Der KONE MonoSpace®-Aufzugstyp ist bereits zu einem weltweiten Standard für Neubaugebäude geworden.

"Es ist durchaus möglich, dass auch diese neue Technologie zu einer entsprechenden Erfolgsstory wird", meint Heikki Leppänen, Leiter Technologie- und Produktentwicklung.

Die KONE-Produktpalette ist nun durch neue, besonders für Altwohngebäude konzipierte Lösungen ergänzt. Von den in Europa in Betrieb befindlichen 4,1 Millionen Aufzügen sind über 66 Prozent älter als 22 Jahre - meistens kleine Lifts in Wohnhäusern.

"Am vorteilhaftesten gestaltet sich die neue Technologie beim Ersetzen eines alten Aufzugs oder beim Einbau eines Lifts in ein bisher aufzugsloses Gebäude. Mit zunehmender Alterung des Aufzugsbestands und der Bevölkerung rechnet man mit einem beträchtlichen Wachstum des Marktes", erklärt Heikki Leppänen.

KONE erwartet Wachstum

Von den neuen EU-Mitgliedsländern ist dem KONE-Konzern die Hälfte seit Jahren über Tochterfirmen bekannt. Direktor Harald Lyon ist für die Geschäftstätigkeit der Firmen in Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien verantwortlich.

"Gab es anfangs gewisse Schwierigkeiten mit der Bürokratie, den kulturellen Unterschieden, der Gesetzgebung und auch aus sprachlichen Gründen, so läuft inzwischen alles viel glatter, und dank der Öffnung der Märkte wird sich die Situation weiter bessern", sagt er.

"Die Märkte in den neuen Mitgliedsländern sind in Anbetracht der Größe dieser Länder vorläufig noch relativ bescheiden. So werden zum Beispiel in Polen, das eine Bevölkerung von 38 Millionen hat, jährlich nur etwa 1400 neue Aufzüge installiert; in der Schweiz mit ihren sechs Millionen Eidgenossen sind es dagegen 4000 Neuanlagen."

"Allerdings zeigen die Märkte in den neuen Mitgliedsländer im Gegensatz zu vielen westeuropäischen Ländern Wachstum. Deshalb ist es wichtig, da schon jetzt präsent und aktiv zu sein", betont Harald Lyon.

Sonstige links:

>> www.kone.com

 

 
 


Die neue Technologie ermöglicht eine geräumigere Kabine und damit mehr Komfort und leichteres Fortbewegen.

 

 
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