| |
Der Aufzüge und Rolltreppen bauende und wartende
KONE-Konzern hat eine völlig neue Aufzugstechnologie
auf den Markt gebracht, dank der sich das Gegengewicht bei
Lifts erübrigt. Diese KONE MaxiSpace-Technologie
wird in der Branche als bedeutender Durchbruch gewertet.
Die neue Technologie macht´s möglich, in den Aufzugsschacht
eine um ein Drittel größere Kabine als bisher einzusetzen.
So kann nun in den Raum, der bisher für einen Vier-Personen-Lift
reichte, in vielen Fällen eine Kabine für sechs,
ja sogar für achte Personen eingebaut werden.
Das Herzstück der neuen Technologie ist ein kleiner,
getriebeloser Motor in Verbindung mit einer innovativen Tragseillösung.
Der Motor ist im Vergleich zu den bisherigen bedeutend leichter.
Er wiegt nur 70 kg, entspricht aber in seiner Leistung einem
um das Mehrfache größeren Triebwerk.
Technologie für einen wachsenden Markt
Die KONE MaxiSpace-Technologie gilt als bedeutendste
Neuerung nach dem von KONE im Jahr 1996 auf den Markt gebrachten
maschinenraumlosen Aufzugskonzept. Der KONE MonoSpace®-Aufzugstyp
ist bereits zu einem weltweiten Standard für Neubaugebäude
geworden.
"Es ist durchaus möglich, dass auch diese neue
Technologie zu einer entsprechenden Erfolgsstory wird",
meint Heikki Leppänen, Leiter Technologie- und Produktentwicklung.
Die KONE-Produktpalette ist nun durch neue, besonders für
Altwohngebäude konzipierte Lösungen ergänzt.
Von den in Europa in Betrieb befindlichen 4,1 Millionen Aufzügen
sind über 66 Prozent älter als 22 Jahre - meistens
kleine Lifts in Wohnhäusern.
"Am vorteilhaftesten gestaltet sich die neue Technologie
beim Ersetzen eines alten Aufzugs oder beim Einbau eines Lifts
in ein bisher aufzugsloses Gebäude. Mit zunehmender Alterung
des Aufzugsbestands und der Bevölkerung rechnet man mit
einem beträchtlichen Wachstum des Marktes", erklärt
Heikki Leppänen.
|
KONE erwartet Wachstum
Von den neuen EU-Mitgliedsländern ist dem KONE-Konzern
die Hälfte seit Jahren über Tochterfirmen
bekannt. Direktor Harald Lyon ist für die Geschäftstätigkeit
der Firmen in Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn
und Slowenien verantwortlich.
"Gab es anfangs gewisse Schwierigkeiten mit der
Bürokratie, den kulturellen Unterschieden, der
Gesetzgebung und auch aus sprachlichen Gründen,
so läuft inzwischen alles viel glatter, und dank
der Öffnung der Märkte wird sich die Situation
weiter bessern", sagt er.
"Die Märkte in den neuen Mitgliedsländern
sind in Anbetracht der Größe dieser Länder
vorläufig noch relativ bescheiden. So werden zum
Beispiel in Polen, das eine Bevölkerung von 38
Millionen hat, jährlich nur etwa 1400 neue Aufzüge
installiert; in der Schweiz mit ihren sechs Millionen
Eidgenossen sind es dagegen 4000 Neuanlagen."
"Allerdings zeigen die Märkte in den neuen
Mitgliedsländer im Gegensatz zu vielen westeuropäischen
Ländern Wachstum. Deshalb ist es wichtig, da schon
jetzt präsent und aktiv zu sein", betont Harald
Lyon.
|


>>
www.kone.com
|
|