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Kiilto versteht sich auf Klebstoffe
Wachsende Nachfrage in Russland

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9.6.2006
 

 
 

Für die auf Klebstoffe spezialisierte Firma Kiilto sind die wachsenden Märkte Russlands hoch interessant. Man ist allerdings nicht auf einen schnellen Rubel aus, sondern baut das Geschäft zielstrebig und auf lange Sicht aus. Ein Trumpf dabei ist die schnelle Entscheidungsfähigkeit des Familienunternehmens.

Kern der Geschäftstätigkeit des 1919 gegründeten Unternehmens ist Klebstoffkompetenz, d.h. ganzheitliche Lösung von Befestigungsproblemen der Kunden. Die Kompetenz fußt auf eigener Forschungs- und Entwicklungsarbeit, in die das Unternehmen seit seiner Gründung ständig kräftig investiert hat. Sämtliche Produkte sind Eigenentwicklungen.

Das Sortiment umfasst Klebstoffe für Industrie, Bau, Inneneinrichtung, Sanierung und Haushalte, aber auch Parkettlacke, Spachtelmassen, Isolierstoffe, Fliesenmörtel, Verdünner, Dichtungsmassen und Gießharze.


Ein wichtiger Wachstumsmarkt

Das Unternehmen hat in Russland zwei Tochtergesellschaften, die Kiilto-Produkte verkaufen und Kunden in deren Anwendung unterweisen. Abgesetzt werden dort vor allem Klebstoffe, Werkstoffe für Feuchtigkeitsisolierung, Spachtelmassen und Industrieklebstoffe.

"Russland bietet ein erhebliches Wachstumspotenzial; unser Verkauf deckt das gesamte Land und zeigt befriedigendes Wachstum", erklärt Arto Kasanen, Exportleiter (Russland).

Als Stärken der Firma zählt er auf: erstklassige Produkte, gute Ausbildung, umfangreiche technische Unterstützung der Kunden, kompetentes Personal vor Ort und die Fähigkeit des Familienunternehmens zu schnellen Entscheidungen.

Harter Wettbewerb

Ein großes Absatzgebiet biete auch große Chancen. Mit der Entwicklung der Wirtschaft werden die Märkte vielseitiger, und die örtliche Produktion gewinnt an Gewicht.

"Die russischen Märkte sind für alle unsere europäischen Konkurrenten im Moment höchst attraktiv. Es herrscht ein starker Wettbewerb, und man ist bereit, in Russland zu investieren", sagt Jouni Paasirova, Direktor einer russischen Tochtergesellschaft.

Neben den ausländischen Wettbewerbern hat auch die einheimische Klebstoff- und Baumaterialindustrie in den letzten Jahren stark zugelegt. Die globalen Konkurrenten von Kiilto haben ihre Produktion bereits zu einem Großteil nach Russland verlegt oder sind im Begriff es zu tun.

Nur auf schnellen Gewinn bedachte Firmen halten sich allerdings an den russischen Märkten nicht lange, hat Paasirova beobachtet. Die einzige Möglichkeit besteht in zielstrebiger, auf lange Sicht angelegter solider Entwicklungsarbeit.

Wachsende Nachfrage

"Russland hat die größte und drittgrößte Metropole Europas und dazu mehr als zehn weitere Millionenstädte. Mit wachsendem Lebensstandard werden die Konsumenten vor allem in den großen Städten bereit sein, immer mehr Geld auszugeben", argumentiert Paasirova.

"Für Kiilto-Produkte wird zukünftig immer stärkere Nachfrage bestehen. So werden zum Beispiel bessere Kleber für Möbel und Lebensmittelverpackungen, zuverlässigere Isolierwerkstoffe für Neubauten und bessere Pflegemittel für Wohnungsflächen benötigt.

Der russische Konsument ist in hohem Maße qualitäts- und markenbewusst. Man will seinen Erfolg den Verwandten, Freunden und Nachbarn zeigen und investiert deshalb in Kleidung, Autos, Wohnung und Sommerhaus."

Sonstige links:

>> www.kiilto.fi

 

 
 


Kiilto Oy ist in Russland durch zwei Tochterfirmen vertreten. Auf dem Foto Verkaufsdirektor Dmitri Vokolyuk (l.) und Verkaufsleiter Mihail Babayan vom St. Petersburger Betrieb, Verkaufsleiter Emil Yafyasof vom Moskauer Betrieb und Satu Hyökki-Siltanen, die Exportsekretärin und Übersetzerin der finnischen Muttergesellschaft.

 

 
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