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Für die auf Klebstoffe spezialisierte Firma Kiilto
sind die wachsenden Märkte Russlands hoch interessant.
Man ist allerdings nicht auf einen schnellen Rubel aus, sondern
baut das Geschäft zielstrebig und auf lange Sicht aus.
Ein Trumpf dabei ist die schnelle Entscheidungsfähigkeit
des Familienunternehmens.
Kern der Geschäftstätigkeit des 1919 gegründeten
Unternehmens ist Klebstoffkompetenz, d.h. ganzheitliche Lösung
von Befestigungsproblemen der Kunden. Die Kompetenz fußt
auf eigener Forschungs- und Entwicklungsarbeit, in die das
Unternehmen seit seiner Gründung ständig kräftig
investiert hat. Sämtliche Produkte sind Eigenentwicklungen.
Das Sortiment umfasst Klebstoffe für Industrie, Bau,
Inneneinrichtung, Sanierung und Haushalte, aber auch Parkettlacke,
Spachtelmassen, Isolierstoffe, Fliesenmörtel, Verdünner,
Dichtungsmassen und Gießharze.
Ein wichtiger Wachstumsmarkt
Das Unternehmen hat in Russland zwei Tochtergesellschaften,
die Kiilto-Produkte verkaufen und Kunden in deren Anwendung
unterweisen. Abgesetzt werden dort vor allem Klebstoffe, Werkstoffe
für Feuchtigkeitsisolierung, Spachtelmassen und Industrieklebstoffe.
"Russland bietet ein erhebliches Wachstumspotenzial;
unser Verkauf deckt das gesamte Land und zeigt befriedigendes
Wachstum", erklärt Arto Kasanen, Exportleiter (Russland).
Als Stärken der Firma zählt er auf: erstklassige
Produkte, gute Ausbildung, umfangreiche technische Unterstützung
der Kunden, kompetentes Personal vor Ort und die Fähigkeit
des Familienunternehmens zu schnellen Entscheidungen.
Harter Wettbewerb
Ein großes Absatzgebiet biete auch große Chancen.
Mit der Entwicklung der Wirtschaft werden die Märkte
vielseitiger, und die örtliche Produktion gewinnt an
Gewicht.
"Die russischen Märkte sind für alle unsere
europäischen Konkurrenten im Moment höchst attraktiv.
Es herrscht ein starker Wettbewerb, und man ist bereit, in
Russland zu investieren", sagt Jouni Paasirova, Direktor
einer russischen Tochtergesellschaft.
Neben den ausländischen Wettbewerbern hat auch die einheimische
Klebstoff- und Baumaterialindustrie in den letzten Jahren
stark zugelegt. Die globalen Konkurrenten von Kiilto haben
ihre Produktion bereits zu einem Großteil nach Russland
verlegt oder sind im Begriff es zu tun.
Nur auf schnellen Gewinn bedachte Firmen halten sich allerdings
an den russischen Märkten nicht lange, hat Paasirova
beobachtet. Die einzige Möglichkeit besteht in zielstrebiger,
auf lange Sicht angelegter solider Entwicklungsarbeit.
Wachsende Nachfrage
"Russland hat die größte und drittgrößte
Metropole Europas und dazu mehr als zehn weitere Millionenstädte.
Mit wachsendem Lebensstandard werden die Konsumenten vor allem
in den großen Städten bereit sein, immer mehr Geld
auszugeben", argumentiert Paasirova.
"Für Kiilto-Produkte wird zukünftig immer
stärkere Nachfrage bestehen. So werden zum Beispiel bessere
Kleber für Möbel und Lebensmittelverpackungen, zuverlässigere
Isolierwerkstoffe für Neubauten und bessere Pflegemittel
für Wohnungsflächen benötigt.
Der russische Konsument ist in hohem Maße qualitäts-
und markenbewusst. Man will seinen Erfolg den Verwandten,
Freunden und Nachbarn zeigen und investiert deshalb in Kleidung,
Autos, Wohnung und Sommerhaus."


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www.kiilto.fi
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