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"Die kürzlich auf den Markt gebrachten photokatalytischen
Farben und Mörtel enthalten nanokristallines Material,
das für sauberere Wände und frischere Luft sorgt",
berichtet Visa Vehmanen, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei
Kemira.
Kemira produziert photokatalytisch aktives nanokristallines
Titandioxid, das zum Beispiel zur Herstellung selbst- und
luftreinigender Anstrichstoffe eingesetzt werden kann.
"Photokatalytisch aktives Titandioxid vermag beim Absorbieren
von Licht organische Stoffe in Kohlendioxid zu zerlegen. Eine
photoaktive gestrichene Fläche zerlegt anhaftenden Schmutz
und in der Luft enthaltene Schadstoffe wie zum Beispiel Nikotin",
erläutert Vehmanen.
Bewährtes wird noch besser
Das in Farben traditionell eingesetzte deckfähige Titandioxid
hat eine Kristallgröße von reichlich 200 Nanometern.
Die Kristallgröße photokatalytisch aktiven Titandioxids
beträgt hingegen nur zirka 20 Nanometer. Durch die geringere
Kristallgröße wird eine höhere photokatalytische
Aktivität ermöglicht.
"Nanotechnologie-basierte Untersuchungsverfahren lassen
uns immer besser verstehen, was im Titandioxid-Herstellungsprozess
eigentlich geschieht. Kennen wir den Prozess gründlich,
so können wir - sogar im Nanomaßstab - Einfluss
auf die Produkteigenschaften nehmen und so immer bessere Erzeugnisse
herstellen."
Die Nanotechnologie, so Vehmanen, ist denn auch ein Mittel,
aus bewährten Produkten noch bessere zu machen. Aber
die Nanotechnologie ermöglicht auch die Entwicklung völlig
neuer Anwendungen.
"Die Nanotechnologie verkörpert heute schnelle
technologische Entwicklung. Für den Verbraucher ist am
wichtigsten, wie das Produkt funktioniert. Ob neue Produkteigenschaften
der Nanotechnologie zu verdanken sind oder nicht, kümmert
den Konsumenten kaum.", konstatiert Vehmanen und setzt
hinzu: "Noch gibt es nur wenige, die photokatalytische
Farben und Mörtel einsetzen, aber ihre Zahl wächst
ständig."


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www.kemira.com
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