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Ein Forschungsteam der Firma Kemira hat einzigartige Lösungen
zur Erleichterung der Bleiche von Holzfaserstoff mit Chemikalien
auf Sauerstoffbasis entwickelt. Diese bahnbrechende Neuerung
ist nicht nur umweltrelevant, sondern dürfte auch erhebliche
Einsparungen bringen.
Kemira arbeitet schon seit fast zehn Jahren an der Entwicklung
umweltverträglicher Lösungen, um die gegenwärtig
bei der Zellstoffbleiche und in Düngemitteln eingesetzten,
in der Natur schwer abbaubaren metallbindenden Stoffe zu ersetzen.
Als Ergebnis dieser Bemühungen entstanden neue Moleküle
und eine Reihe neuer Produkte.
Die für das so genannten Chelations-Projekt von Kemira
verantwortliche Arbeitsgruppe wurde nun mit dem Innovationspreis
der Chemieindustrie 2003 ausgezeichnet. Das neue Konzept dürfte
zu einer echten Alternative werden: Der Stickstoff- und Abwasserausstoß
der Holz verarbeitenden Industrie wird reduziert - unter gleichzeitig
erheblichen Produktionskosteneinsparungen bei der Zellstoff-
und Papierfabrikation.
Einzigartige Eigenschaften
Im Holzfaserstoff sind Mangan und Eisen enthalten, die das
Bleichen des Zellstoffs mit sauerstoffhaltigen Chemikalien
erschweren. Einem Kemira-Forschungsteam ist es nun gelungen,
für die Bindung dieser Metallionen neue Moleküle
mit einzigartigen Eigenschaften zu entwickeln.
Die neuen Verbindungen werden in den Gewässern besser
als die gegenwärtigen Chelatbildner abgebaut, enthalten
auch nur ein Drittel deren Stickstoffs und lassen sich zudem
umweltfreundlich herstellen.
Als weitere Anwendung dieser Entwicklungsergebnisse ist der
Einsatz der neuen Verbindungen in Düngemitteln ins Auge
gefasst; Produktionsprozesse für neue Produkte befinden
sich bei Kemira bereits in der Planung. Als internationales
Chemieunternehmen bietet Kemira Produkte und Dienstleistungen
u.a. für die Bereiche Zellstoff- und Papierherstellung,
Wasseraufbereitung und Anstrichmittel.
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Der mit 10 000 Euro dotierte Innovationspreis der Chemieindustrie
wird in Finnland jährlich als Anerkennung für
eine beachtliche, nutzbare Innovation der Branche vergeben.
Der Beratende Wissenschaftliche Ausschuss der Chemieindustrie
verweist in seinem Beschluss des Jahres 2003 auf die
Einzigartigkeit der Ergebnisse des Kemira-Entwicklungsprojektes.
Dem Forschungsteam wurden bereits zwei Molekülpatente
erteilt; außerdem sind 14 Anwendungspatente beantragt,
und die Innovation steht vor der Kommerzialisierungsphase.
Bei dem Vorhaben wurde auch das breite Kooperationsnetz
mit Universitäten in vorbildlicher Weise genutzt.
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www.kemira.com
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