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Die "intelligenten" Verpackungen kommen
Gute Verpackungen schonen die Umwelt

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26.1.2005
 

 
 

Ein sachgemäß verpacktes Produkt bewahrt die Umwelt vor unnötiger Belastung. Die Entwicklung der Technologie führt zu immer besseren, in Zukunft auch "intelligenten" Verpackungen.

Nahrungsmittelproduktion ist mit Umweltbelastung verbunden - umso mehr, je höher das Nahrungsmittel veredelt wird. Nahrungsmittel gehören auf keinen Fall in den Müll. Dorthin gelangen sie aber, wenn sie wegen schlechter Verpackung während des Transportes vom Handel zum Verbraucher verderben, vertrocknen oder Geschmacks- und Geruchsmängel bekommen.

"Zukünftig werden die Verpackungen und die dafür verarbeiteten Werkstoffe weiter an Bedeutung gewinnen. So stellt zum Beispiel die Verteilung von sauberem Wasser und Nahrungsmitteln in Millionenstädten neue Anforderungen nicht nur an die Verpackung, sondern an die gesamte Logistik", konstatiert Annukka Leppänen-Turkula, Geschäftsführerin der Association of Packaging Technology and Research - PTR.

RFID bringt mehr Durchblick

Die Entwicklung der mit Verpackungen verbundenen Technologien wird zukünftig die Logistik erleichtern. Ein Beispiel dafür ist die weltweit eingesetzte RFID-Technologie (RFID = Radio Frequency Identification), die ermöglicht, die entsprechenden an Paletten und Packungen angebrachten Codes per Funk abzulesen.

"Die RFID macht die gesamte Lieferkette transparent, erlaubt sie doch ein genaues Verfolgen des gesamten Transportweges. Diese Technologie ermöglicht auch, die Echtheit von Produkten, zum Beispiel Medikamenten und teuren Markenartikeln, zu bestätigen", erläutert Mikko Immonen, Produktlinienleiter bei UPM Rafsec, dem weltweit führenden Hersteller von RFID-Tags, dessen Hauptgeschäftsstelle und Produktentwicklungsabteilung sich in Finnland befinden.

Die RFID-Technologie nützt besonders dem Handel. Mit zunehmender Verbreitung solcher RFID-Träger sinkt auch deren Preis, und die Technologie erfährt eine Weiterentwicklung. In Zukunft kann der gesamte Inhalt des Einkaufskorbes auf einmal und nicht wie bei der heutigen Barcode-Technik artikelweise an der Kasse abgelesen werden.

"Intelligenz" bringt mehr Sicherheit

Im Finnischen Zellstoff- und Papierforschungsinstitut (KCL) wurden Untersuchungen über das Ausstatten von Verpackungen mit "intelligenten" Eigenschaften mit Hilfe verschiedenartiger Tags angestellt. Anwendungen solcher Technologien in breiterem Maße auf Verpackungen sind im nächsten Jahrzehnt zu erwarten.

"In Zukunft können solche "intelligente Schaltungen" bereits bei der Herstellung von Verpackungen in diese integriert werden. Ist die "Intelligenz" im Packstoff selbst enthalten, so kann sie auch erst später aktiviert, d.h. in Gebrauch genommen werden", sagt Susanna Nieminen, Forschungsleiterin im KCL.

Die "intelligenten" Eigenschaften machen die Packungen, zum Beispiel die Arzneischachtel, in der Sicht des Verbrauchers immer sicherer. Und da sich das Ausstatten von Packstoffen mit "Intelligenz" kostspielig gestaltet, kann diese auch nur schwer auf Piratenware kopiert werden.

Das von 2001 bis 2005 laufende Technologieprogramm "Verpackungsangaben und -sicherheit" wurde vom Zentrum für Technologieentwicklung (TEKES), von der Association of Packaging Technology and Research und der Verpackungsindustrie gemeinsam aufgelegt.

Sonstige links:

>> www.ptr.fi
>> www.rafsec.com
>> www.kcl.fi

 

 
 


UHF (ultra high frequency) Label Tags werden in der Logistik und im Lagermanagement eingesetzt.

 

 
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