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Ein sachgemäß verpacktes Produkt bewahrt die
Umwelt vor unnötiger Belastung. Die Entwicklung der Technologie
führt zu immer besseren, in Zukunft auch "intelligenten"
Verpackungen.
Nahrungsmittelproduktion ist mit Umweltbelastung verbunden
- umso mehr, je höher das Nahrungsmittel veredelt wird.
Nahrungsmittel gehören auf keinen Fall in den Müll.
Dorthin gelangen sie aber, wenn sie wegen schlechter Verpackung
während des Transportes vom Handel zum Verbraucher verderben,
vertrocknen oder Geschmacks- und Geruchsmängel bekommen.
"Zukünftig werden die Verpackungen und die dafür
verarbeiteten Werkstoffe weiter an Bedeutung gewinnen. So
stellt zum Beispiel die Verteilung von sauberem Wasser und
Nahrungsmitteln in Millionenstädten neue Anforderungen
nicht nur an die Verpackung, sondern an die gesamte Logistik",
konstatiert Annukka Leppänen-Turkula, Geschäftsführerin
der Association of Packaging Technology and Research - PTR.
RFID bringt mehr Durchblick
Die Entwicklung der mit Verpackungen verbundenen Technologien
wird zukünftig die Logistik erleichtern. Ein Beispiel
dafür ist die weltweit eingesetzte RFID-Technologie (RFID
= Radio Frequency Identification), die ermöglicht, die
entsprechenden an Paletten und Packungen angebrachten Codes
per Funk abzulesen.
"Die RFID macht die gesamte Lieferkette transparent,
erlaubt sie doch ein genaues Verfolgen des gesamten Transportweges.
Diese Technologie ermöglicht auch, die Echtheit von Produkten,
zum Beispiel Medikamenten und teuren Markenartikeln, zu bestätigen",
erläutert Mikko Immonen, Produktlinienleiter bei UPM
Rafsec, dem weltweit führenden Hersteller von RFID-Tags,
dessen Hauptgeschäftsstelle und Produktentwicklungsabteilung
sich in Finnland befinden.
Die RFID-Technologie nützt besonders dem Handel. Mit
zunehmender Verbreitung solcher RFID-Träger sinkt auch
deren Preis, und die Technologie erfährt eine Weiterentwicklung.
In Zukunft kann der gesamte Inhalt des Einkaufskorbes auf
einmal und nicht wie bei der heutigen Barcode-Technik artikelweise
an der Kasse abgelesen werden.
"Intelligenz" bringt mehr Sicherheit
Im Finnischen Zellstoff- und Papierforschungsinstitut (KCL)
wurden Untersuchungen über das Ausstatten von Verpackungen
mit "intelligenten" Eigenschaften mit Hilfe verschiedenartiger
Tags angestellt. Anwendungen solcher Technologien in breiterem
Maße auf Verpackungen sind im nächsten Jahrzehnt
zu erwarten.
"In Zukunft können solche "intelligente Schaltungen"
bereits bei der Herstellung von Verpackungen in diese integriert
werden. Ist die "Intelligenz" im Packstoff selbst
enthalten, so kann sie auch erst später aktiviert, d.h.
in Gebrauch genommen werden", sagt Susanna Nieminen,
Forschungsleiterin im KCL.
Die "intelligenten" Eigenschaften machen die Packungen,
zum Beispiel die Arzneischachtel, in der Sicht des Verbrauchers
immer sicherer. Und da sich das Ausstatten von Packstoffen
mit "Intelligenz" kostspielig gestaltet, kann diese
auch nur schwer auf Piratenware kopiert werden.
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Das von 2001 bis 2005 laufende Technologieprogramm
"Verpackungsangaben und -sicherheit" wurde
vom Zentrum für Technologieentwicklung (TEKES),
von der Association of Packaging Technology and Research
und der Verpackungsindustrie gemeinsam aufgelegt.
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>>
www.ptr.fi
>> www.rafsec.com
>> www.kcl.fi
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