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In Finnland sucht man Antworten auf lebenswichtige Fragen:
Wie kann man im globalen Wettbewerb bestehen? Wie lassen sich
ausländische Investitionen ins Land holen?
"Wirtschaftliche Attraktivität setzt sich zusammen
aus qualifizierten Arbeitskräften, wettbewerbsfähigem
Kosten- und Besteuerungsniveau, funktionierender Infrastruktur,
eingespielten Kooperationsnetzen, reger F&E-Umgebung sowie
wirtschaftspolitisch stabilem und sicherem Arbeitsumfeld",
zählt Tarmo Korpela, Vorstandsvorsitzender der Stiftung
"Invest in Finland" und Mitarbeiter des Hauptverbandes
der Finnischen Wirtschaft EK, auf.
Die im Eigentum des Ministeriums für Handel und Industrie
stehende "Invest in Finland" vermarktet Finnland
als Investitionsstandort. Ziel ist es, sowohl neue als auch
wachstumsorientierte ausländische Unternehmen nach Finnland
zu holen.
Attraktivität mit Schwächen
Trotz guter Platzierung in Wettbewerbskraft-Rankings ist
Finnland nach Meinung Korpelas nicht besonders konkurrenzfähig,
auch wenn die Kompetenz und das hohe technologische Niveau
des Landes im Ausland geschätzt werden. Finnlands Chancen
als Investitionsstandort werden entscheidend von den hier
gegeben Voraussetzungen für Unternehmenstätigkeit
und Arbeit bestimmt.
"Und die können wir durch eigene Entscheidungen
verbessern. Wir brauchen Kompetenz von noch höherem Niveau,
niedrigere Personensteuern, besser funktionierende Arbeitsmärkte
und ein mehr anspornendes Sozialsystem. Die Produktivität
muss gesteigert werden, vor allem im Dienstleistungsbereich
und im öffentlichen Sektor", unterstreicht Korpela.
Finnland und die Märkte der benachbarten Länder
ziehen vor allem die Dienstleister an. Für die internationalen
Industrieunternehmen aber sind Forschung und technologisches
Können die wichtigsten Lockmittel.
Der Investitionsbestand ausländischer Firmen in Finnland
beträgt fast 40 Mrd. Euro; finnische Unternehmen haben
im Ausland einen Investitionsbestand von über 60 Mrd.
Euro.


>>
www.investinfinland.fi
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