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Mehr Wettbewerbsfähigkeit durch innovative Uni

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28.3.2006
 

 
 

Drei finnische Universitäten sollen zu einer neuen innovativen Universität zusammengefasst und ausgebaut werden - zu einer Alma mater von Weltklasse, die mit den besten ausländischen Universitäten zu konkurrieren vermag.

Die Initiative zur Zusammenlegung der Kompetenzen der Hochschule für Kunst und Design, der Handelshochschule Helsinki und der Technischen Universität ging im Herbst 2005 vom Rektor des erstgenannten Instituts Yrjö Sotamaa aus.

"Ich bin fest überzeugt, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit Finnlands in der Zukunft darauf gründen kann, die Kompetenzen verschiedener Bereiche zur Schaffung bisher nicht gekannter Innovationen und erfolgreicher Zusammenarbeit auf souveräne Weise zu vereinen", begründet Sotamaa seine Initiative.

"Zur Schaffung erfolgreicher Innovationen ist mehr erforderlich als nur technische Überlegenheit. Benötigt werden auch Design von Spitzenklasse und Businesskompetenz. Erlebnishaftigkeit und Verfügbarkeit von Technologien gewinnen da weiter an Gewicht."

Interesse für die innovative Uni ist vorhanden

"Wir Rektoren haben Gespräche über eine Vertiefung der Zusammenarbeit und die Schaffung einer neuen Universität geführt."

"Seitens der Wirtschaft wurden die Intensivierung der Zusammenarbeit und die Idee einer innovativen Uni begrüßt, und man hat uns ermutigt, die Sache rasch voranzutreiben."

Die Studentinnen und Studenten, so Sotamaa, sehen in dieser Idee eine Verbesserung ihrer Ausbildungsmöglichkeiten. Auch in Professorenkreisen wurde der Vorschlag positiv aufgenommen. "Freilich wurden auch gegenteilige Meinungen laut, und auch für die sollte man ein sensibles Ohr haben", bekennt Sotamaa.

Fähigkeit zu kreativer Zusammenarbeit

Die Verwirklichung einer innovativen Universität erfordert nach Meinung Sotamaas nicht unbedingt eine gemeinsame Verwaltung, sondern es geht dabei eher um die Fähigkeit, eine kreative und ambitiöse Zusammenarbeit aufzubauen.

"Das Zusammenlegen der Verwaltungen von Universitäten ist ein derart aufwendiger Prozess, dass gründliche Ermittlungen und ein breiter hausinterner Dialog erforderlich sind, ehe das auch nur in Erwägung gezogen werden kann. Dagegen könnte eine Vertiefung und Erweiterung der Zusammenarbeit der Universitäten rasch erfolgen."

Die Rektoren haben eine Prorektoren-Arbeitsgruppe zur Erörterung konkreter Gemeinschaftsvorhaben in den Bereichen Lehrtätigkeit, Forschung und Innovationswesen eingesetzt. Die Rektoren stellen auch Ermittlungen über die Gründung eines gemeinsamen Innovations- und Produktentwicklungsinstituts an, das neue Möglichkeiten zur Doktoren- und Magisterausbildung, zu gemeinsamen Forscherausbildungsstätten und zu internationaler Zusammenarbeit böte.

"Innovationsführung und -forschung wie auch Produktentwicklung sind Bereiche, in denen sich international eine beachtliche Tätigkeit entfalten ließe", meint Sotamaa. "Wir wollen etwas schaffen, das es noch nicht gibt."

Der erste Schritt ist getan

Im Januar 2007 läuft das Programm Helsinki School of Creative Entrepreneurship (HSCE) an, ein Programm über Unternehmertum, das als erster Schritt in Richtung innovative Uni gilt. Die Vermarktung des Programms beginnt im Frühjahr, die Bewerbung im Herbst 2006.

"Diese neue Schule für kreatives Unternehmertum hat breites Interesse erregt. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, was sich durch Zusammenlegen der Kompetenzen von Hochschulen erreichen lässt. Das HSCE-Programm ist genau das, was ich mit innovativer Uni meine: kreative und ambitiöse Zusammenarbeit, die neue Kompetenz hervorbringt.



 

 
 


Hochschule für Kunst und Design.

 

 
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