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Ideale Bedingungen locken Leistungssportler und Skihaserln
auf die Loipe im Skitunnel. Seit einiger Zeit können
die Finnen einer ihrer beliebtesten Wintersportart fast das
ganze Jahr durch frönen.
Der Jämi-Skitunnel liegt gänzlich zu ebener Erde
und hat, die Hallen an seinen beiden Enden mitgerechnet, eine
Länge von 600 Metern. Der eigentliche Tunneltrakt ist
8 Meter breit und 3,5 bis 4 Meter hoch. An seinem einen Ende
befindet sich eine Wendestelle, am anderen Ende eine Beschneiungshalle,
die später auch eine Curlingbahn erhalten soll. An die
Beschneiungshalle werden sich später Wasch- und Umkleideräume
und eine Cafeteria anschließen. Insgesamt hat die Anlage
eine Fläche von 6 000 m2 und einen umbauten Raum von
30 000 m3. Im Umkreis des Tunnels, dessen Baukosten sich auf
etwa 2 Mio. Euro belaufen, wohnen fast eine Million Menschen.
Skelett und Verkleidung der Anlage stammen von der Firma
SPU-Systems Oy, einem in Kankaanpää ansässigen,
auf Hallenbau spezialisierten Unternehmen, das Holzskelett-Wand-
und -Dachelemente sowie Polyurethan-Wärmedämmteile
fertigt. Besondere Berücksichtigung mussten bei dem Vorhaben
die mit der auftretenden Feuchte, der Dauerhaftigkeit der
Konstruktionen, der Akustik und dem Energieaufwand verbundenen
Gesichtspunkte finden. Für den Skitunnel, seinem Charakter
nach ein Kühlgebäude, gelten ähnliche Sonderanforderungen
wie für Trainings-Eishallen.
SPU-Systems Oy hat für finnische Auftraggeber bereits
45 Eishallen geliefert; eine weitere steht in Akureyr in Island.
Andere bekannte Objekte, an deren Bau die Firma beteiligt
war, sind die Hartwall Arena, die Turku-Halle und das Sibelius-Haus
in Lahti. Das Unternehmen beschäftigt 60 Leute und kam
im Jahr 2001 auf einen Umsatz von 11,6 Mio. Euro.


>>
www.www.spu.fi
>> Zuverlässiger Verkehr
dank ausgezeichneter Winterreifen (26.3.2003)
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