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Eine Wand, durch die man hindurchgehen kann. Ein Computer,
der durch Berühren von Luft bedient werden kann. Ein
hygienisches Display, das nicht durch Fingerabdrücke
verschmutzt wird. Passierbare Bilder. Luft, auf die man schreiben
und zeichnen kann. Eine virtuelle Realität, die Tatsache
ist. Der FogScreen ist schon dabei, die Welt zu erobern.
Hinter dieser revolutionierenden Neuerung stehen der Fachwissenschaftler
Ismo Rakkolainen und Professor Karri Palovuori, beide tätig
an der TU Tampere. Die Idee des Ganzen besteht darin, aus
gewöhnlichem Wasser eine Nebelwand von so feiner Tröpfchenverteilung
zu bilden, dass auf ihre beiden Seiten Bilder projiziert werden
können. Man kann durch dieses mit Ultraschall zu einem
leichten Nebel zersprühte Wasser hindurchgehen ohne nass
zu werden.
Imponierende Promotion brachte Bestellungen
Der FogScreen wurde in der Welt begeistert aufgenommen, und
Anfragen sind bereits aus Dutzenden Ländern eingegangen.
Finanziert wurde der Weg dieses Produktes in die Welt von
der Akademie Finnlands, dem Zentrum für Technologieentwicklung
(TEKES) und dem Nationalen Fonds für Forschung und Entwicklung
(Sitra). Gekauft und geleast werden können die Geräte
bei der vor reichlich einem Jahr gegründeten Firma FogScreen
Oy.
Gegenwärtig stehen knapp zehn solche Geräte zur
Verfügung, von denen ein Teil ausgeliehen ist. Einer
der bekanntesten bisherigen Nutzer des FogScreens war die
20th Century Fox, die einen solchen frei schwebenden Bildschirm
in Tokio bei einer groß angelegten Marketingkampagne
für ihren Film I, Robot einsetzte.
"Ein Trailer des Films wurde anderthalb Monate lang
auf einem FogScreen gezeigt. Auch Will Smith, der Hauptdarsteller
des Films, trat bei der FogScreen-Promotion auf, was natürlich
viel Medientrubel bewirkte und sogleich zu FogScreen-Bestellungen
aus den USA, Europa und Japan führte", berichtet
Geschäftsführer Mika Herpiö.
Beeindruckende Visualität und Unterhaltung
Der überall leicht aufzustellende FogScreen ist weltweit
die erste durchschreitbare Projektionsfläche, die auch
ein Schreiben und Zeichnen buchstäblich in die Luft erlaubt.
Der FogScreen eignet sich für die verschiedensten Räumlichkeiten
und Veranstaltungen.
Diese neuartige Projektionswand beeindruckt durch ihre starke
Visualität. Zu ihren wichtigsten Einsatzobjekten gehören
Vergnügungszentren, Themaparks, Wissenschaftszentren,
Aquarien Planetarien, Nachtclubs, Casinos, Geschäfte,
Hotels und Restaurants; darüber hinaus ist sie auch in
der bildenden Kunst, Videokunst und im Theater vielseitig
verwendbar.
Auch die Architekten in aller Welt haben den FogScreen entdeckt.
"Lassen sich mit ihm doch Wände planen, die keine
Türen brauchen, weil man ja überall frei hindurchspazieren
kann", schmunzelt Mika Herpiö.
Steriler Bildschirm für Krankenhäuser
Eines der wichtigsten Objekte bei der Weiterentwicklung wird
das hygienische Berührungsdisplay sein. Der FogScreen
funktioniert nämlich auch als Sensordisplay des Computers,
wobei dessen Bedienung buchstäblich durch Berühren
von Luft erfolgt.
"Wir können eine hygienische, ja sogar sterile
Computerschnittstelle für Situationen entwickeln, in
denen das von Nutzen ist, wie zum Beispiel in Operationssälen.
Der Nebel dient dabei als Berührungsdisplay, an dem keine
Fingerspuren haften bleiben", erläutert Mika Herpiö.
"Aber es gibt noch andere, interessantere und in ihrer
Bedeutung weittragendere Forschungsobjekte. An Entwicklungsmöglichkeiten
herrscht wirklich kein Mangel."


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www.fogscreen.com
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