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"Die Finnmaster 31 OC wurde unter Einsatz neuester
Produktentwicklungsverfahren geschaffen. Sie ist gleichzeitig
ein Meilenstein des finnischen Bootsbaus", resümiert
Osmo Roukala, Geschäftsführer der Firma Oy Finn-Marin
Ltd.
Ziel des Projekts Finnmaster 31 OC war ein Entwurfs- und
Fertigungskonzept für neue Bootsmodelle, mit dem sich
die Entwicklungszeit halbieren lässt. Gleichzeitig sollte
ein funktionierendes Unternehmensnetzwerk zu seiner Verwirklichung
aufgebaut werden.
"Der moderne Bootsbau ähnelt der Montage von Automobilen.
Da die Einzelteile von Zulieferern bezogen werden, müssen
sie unabhängig vom Herstellungsort maßgenau und
kompatibel sein. Und das wird ermöglicht durch Einsatz
rechnergestützter Entwurfs- und Fertigungsverfahren",
erläutert Roukala.
"3D-Konstruktion und CNC-Bearbeitungstechnik kamen nun
erstmals in der finnischen Bootsindustrie in so großem
Maßstab zur Anwendung. Das neue Konzept brachte eine
erhebliche Beschleunigung der Bootsmontage."
Neue Kunden in Europa
Rumpf und Inneneinrichtung des zehn Meter langen Boots sind
aus laminierbaren Modulen zusammengesetzt. Auf diese Weise
konnten die Zahl der Teile und der Montageaufwand reduziert
werden.
Die Finnmaster 31 OC ist ein Spitzenprodukt des Sortiments
von Finn-Marin und soll dazu dienen, neue Kundschaft in den
nordischen Ländern und in Mitteleuropa zu werben. Bei
der Planung ging man davon aus, dass auf der Basis ein und
desselben Rumpfes eine ganze Produktfamilie geschaffen werden
kann.
"Es war dies ein äußerst umfängliches
Vorhaben, das von erheblicher Bedeutung für den gesamten
Bootsbau ist. Das nun vorliegende Produktentwicklungs- und
Fertigungskonzept steht auf kommerzieller Basis auch anderen
Bootswerften zur Verfügung", stellt Roukala heraus.
"Die für das Projekt gemachten Aufwendungen zahlen
sich in Form effizienterer Produktentwicklung und höherer
Qualität rasch aus."
Finn-Marin baut etwa 1100 Boote im Jahr; rund 75 Prozent
davon gehen in den Export.


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www.finnmarin.fi
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