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Science Park Espoo - Brutstätte florierender Start-ups

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6.11.2002
 

 
 

In Espoo-Otaniemi ist in den letzten zehn Jahren ein Kompetenzzentrum entstanden, das laufend neue Firmen hervorbringt. Die Stärken dieses Wissenschaftsparks sind das Software-Business und die IT, seine Mission, neuen hochqualifizierten Unternehmen auf die Beine, zu Wachstum und zur Etablierung am Weltmarkt zu verhelfen. Inzwischen wurden in Otaniemi bereits 400 Start-ups aus der Wiege gehoben, und jährlich kommen fast hundert neue hinzu.

Das Arbeitsumfeld in Otaniemi mit seinen Hochschulen, Forschungsstätten Unternehmens-Inkubatoren bildet einen ausgezeichneten Nährboden für neue innovative, international orientierte Technologieunternehmen.

Mitglied im „Club of Excellence"

Das Technologiezentrums- und Gründungsförderungswesen in Finnland ist europäische Spitzenklasse und erfährt eine ständige zügige Weiterentwicklung. Vor allem im Hervorbringen neuer Technologiefirmen haben Innopolis und das Technologiedorf Otaniemi, auch auf europäischer Ebene betrachtet, beachtliche Pionierarbeit geleistet, und diese Region bietet denn heute auch die größte Konzentration kleiner und startender Technologiefirmen unseres Kontinents. Otaniemi/Uusimaa, von der Europäischen Kommission mit „The Award of Excellence for Innovative Regions" ausgezeichnet, wurde als einzige finnische Wissenschaftsgemeinschaft in den „Club of Excellence" aufgenommen. In Otaniemi sind u.a. das Technische Forschungszentrum von Finnland (VTT), die Erfindungs-Stiftung, das IT-Zentrum CSC, das Geologische Forschungsinstitut und das Finnische Zellstoff- und Papierforschungsinstitut (KCL) angesiedelt. In diesem Cluster arbeiten in Unternehmen und Forschungseinrichtungen über 8 000 Spitzenkräfte. An der gleichfalls dort befindlichen TU sind 14 000 Studentinnen und Studenten eingeschrieben, und auch die Stadt Espoo spielt eine aktive Rolle in der Weiterentwicklung von Otaniemi.

Vernetzung bringt Vorteile

Innopoli beherbergt neben Jungfirmen auch Entwicklungsabteilungen von Großunternehmen, Abteilungen von wissenschaftlichen Instituten und bereits am Weltmarkt etablierte Firmen, die schon unter sich ein beachtliches Kooperations- und Kundennetz bilden. Innopoli vernetzt sich aber auch mit anderen gleiche Absichten verfolgenden Gemeinschaften; letztendliches Ziel ist die Förderung der Geschäftstätigkeit der Kundenunternehmen. Neben dem Grundservice werden den Firmen in der Innopoli-Gemeinschaft auch nützliche Zusatzleistungen wie Consulting in Marketing und Betriebsführung, Finanz- und Verwaltungsdienstleistungen wie auch Unternehmensentwicklungsprogramme geboten. An Letzteren - sie werden vom Spinno Business Development Centre entwickelt - nahmen im Jahr 2001 fast hundert Firmen teil. Solche Programme werden sowohl im Finnland wie auch im Ausland geboten und enthalten u.a. Seminare und Workshops, juristische Beratung, Mentorentätigkeit, Finanzberatung, Vernetzungsmöglichkeiten sowie die Behandlung von branchen- und firmenspezifischen Fragen.

Im Kompetenzzentrum werden Ideen zu Produkten

Der Transfer von Kompetenz wissenschaftlicher Einrichtungen auf die Produktentwicklung in der Praxis ist oft nicht einfach, und so besteht denn eine typische Aufgabe von Innopoli darin, als Kommerzialisierungskatalysator zu wirken. Fast 40 Prozent der Unternehmen der Innopoli-Gruppe bezeichnen Softwareproduktion als ihren Hauptgeschäftsbereich. Innopoli 2, ausgestattet z.B. mit einem Lehrstuhl und einem Forschungslabor für Softwareentwicklung, ist eine weithin sichtbare Landmarke dieser Branche.

Die Firma Codetoys zum Beispiel, auf Mobildienstproduktion spezialisiert, entstand und erhielt ihre Infrastruktur unter den Fittichen von Innopoli. Ihr Gründerehepaar absolvierte dort auch ein SPINNO-Ausbildungsprogramm. Für sehr wichtig halten die Firmen das Klima dieser Gemeinschaft, wo alle sozusagen im gleichen Boot sitzen. Codetoys wurde 1998 gegründet und hatte damals nur zwei Beschäftigte, eben das Gründerehepaar. Heute, im Herbst 2002, ist es ein Betrieb mit über 80 Mitarbeitern, der in der „Tornado-Insider 100"-Liste soeben in die Gruppe der 25 aussichtsreichsten Technologieunternehmen Europas aufgenommen wurde. Das bekannteste Codetoys-Produkt ist das Mobilspiel „Wer wird Millionär?", das, an der Verfügbarkeit gemessen, heute mit 250 Millionen potenziellen Spielern das verbreitetste Spiel der Welt ist.


Sonstige links:

>> www.www.technopolis.fi/ventures
>> www.otaniemi.fi
>> www.culminatum.fi

 

 
 


 

 
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