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Die auf Elektronik für Telekommunikation spezialisierte
Elcoteq Network Oyj baut ihre Stellung in Estland aus indem
sie die Herstellung von Netzwerkprodukten für die Kommunikation
in ihr Werk Tallinn verlegt. Die Verlagerung in ein bereits
vertrautes Land hilft die Wettbewerbsfähigkeit und rentable
Geschäftstätigkeit des Unternehmens sichern.
Elcoteq bietet weltweit Konstruktions-, Fertigungs-, Materialmanagements-
und Nachmarkt-Dienstleistungen im Bereich Telekommunikationsprodukte.
Geschäftsbereiche des Unternehmens sind Terminal-Produkte
und Ausrüstungen für Kommunikationsnetze.
Ende vorigen Jahres konnte Elcoteq unter scharfer internationaler
Konkurrenz die Tellabs International als Kunden gewinnen.
Als Folge davon ging deren in Espoo, Finnland, angesiedelte
Produktion von Netzwerkprodukten für die Kommunikation
an Elcoteq über.
Nun wird die Produktion der besagten Fabrik stufenweise nach
Estland verlagert, wo Elcoteq schon seit 1992 tätig ist.
Von dieser Umsiedlung erwartet man sich, so Direktor Ilmar
Petersen, für beide Unternehmen klare Kostenvorteile.
Elcoteq suchte nach einer Lösung zur Sicherung
wettbewerbsfähiger und rentabler Geschäftstätigkeit
auf lange Sicht. Wir stellten Vergleiche zwischen mehreren
Betrieben in verschiedenen Ländern an und entschlossen
uns schließlich für die Verlagerung nach Estland,
weil ja dort bereits eine entsprechende Produktion läuft.
Außerdem ist Estland ein wettbewerbsfähiger Standort
für die Herstellung von Elektronik", erläutert
der Manager.
Produktion auch in Ungarn
Was die neuen EU-Länder anbelangt, so betreibt Elcoteq
neben Estland auch in Ungarn Produktion. In beiden Ländern
werden Mobiltelefon- und Netzgeräte hergestellt, außerdem
hat man dort einen NPI-Service (New Product Introduction)
eingerichtet.
Von der jüngsten EU-Erweiterung erhofft sich Ilmar Petersen
mehr Freizügigkeit der Menschen, Waren und Dienstleistungen.
Wir stehen in dieser Beziehung sowohl in Estland als
auch in Ungarn gut da. Die Netzwerke funktionieren, und wir
sind mit den lokalen Gegebenheiten vertraut. Wir hoffen jetzt
nur, dass die Erweiterung gut gelingt und die Wettbewerbsfähigkeit
der Standorte auch weiterhin erhalten bleibt."
Russland ist für Elcoteq als großer, wachsender
Markt eine Chance, auf die die EU-Erweiterung an sich keinen
Einfluss hat. Wir sind in Russland seit 1997 tätig
und haben klare Expansionspläne, die den dortigen Binnenmarkt
betreffen", unterstreicht der Manager.


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www.elcoteq.com
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