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Elcoteq in Estland stark präsent

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28.5.2004
 

 
 

Die auf Elektronik für Telekommunikation spezialisierte Elcoteq Network Oyj baut ihre Stellung in Estland aus indem sie die Herstellung von Netzwerkprodukten für die Kommunikation in ihr Werk Tallinn verlegt. Die Verlagerung in ein bereits vertrautes Land hilft die Wettbewerbsfähigkeit und rentable Geschäftstätigkeit des Unternehmens sichern.

Elcoteq bietet weltweit Konstruktions-, Fertigungs-, Materialmanagements- und Nachmarkt-Dienstleistungen im Bereich Telekommunikationsprodukte. Geschäftsbereiche des Unternehmens sind Terminal-Produkte und Ausrüstungen für Kommunikationsnetze.

Ende vorigen Jahres konnte Elcoteq unter scharfer internationaler Konkurrenz die Tellabs International als Kunden gewinnen. Als Folge davon ging deren in Espoo, Finnland, angesiedelte Produktion von Netzwerkprodukten für die Kommunikation an Elcoteq über.

Nun wird die Produktion der besagten Fabrik stufenweise nach Estland verlagert, wo Elcoteq schon seit 1992 tätig ist. Von dieser Umsiedlung erwartet man sich, so Direktor Ilmar Petersen, für beide Unternehmen klare Kostenvorteile.

„Elcoteq suchte nach einer Lösung zur Sicherung wettbewerbsfähiger und rentabler Geschäftstätigkeit auf lange Sicht. Wir stellten Vergleiche zwischen mehreren Betrieben in verschiedenen Ländern an und entschlossen uns schließlich für die Verlagerung nach Estland, weil ja dort bereits eine entsprechende Produktion läuft. Außerdem ist Estland ein wettbewerbsfähiger Standort für die Herstellung von Elektronik", erläutert der Manager.

Produktion auch in Ungarn

Was die neuen EU-Länder anbelangt, so betreibt Elcoteq neben Estland auch in Ungarn Produktion. In beiden Ländern werden Mobiltelefon- und Netzgeräte hergestellt, außerdem hat man dort einen NPI-Service (New Product Introduction) eingerichtet.

Von der jüngsten EU-Erweiterung erhofft sich Ilmar Petersen mehr Freizügigkeit der Menschen, Waren und Dienstleistungen. „Wir stehen in dieser Beziehung sowohl in Estland als auch in Ungarn gut da. Die Netzwerke funktionieren, und wir sind mit den lokalen Gegebenheiten vertraut. Wir hoffen jetzt nur, dass die Erweiterung gut gelingt und die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte auch weiterhin erhalten bleibt."

Russland ist für Elcoteq als großer, wachsender Markt eine Chance, auf die die EU-Erweiterung an sich keinen Einfluss hat. „Wir sind in Russland seit 1997 tätig und haben klare Expansionspläne, die den dortigen Binnenmarkt betreffen", unterstreicht der Manager.

Sonstige links:

>> www.elcoteq.com

 

 
 


Elcoteq ist in elf Ländern auf drei Kontinenten tätig. Zu den Kunden zählen u.a. Nokia, Aastra, Motorola, Sony-Ericsson, Philips und Sumitomo.
Foto: Elcoteq, Bildbank

 

 
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