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Das elektronische Papier, eine Innovation am Markt, ersetzt
in den Läden allmählich die herkömmlichen Preisschilder.
Der finnische Forstkonzern UPM führt gegenwärtig
mit Handelsketten an den internationalen Märkten Verhandlungen
über die Einführung seiner auf einer neuen Technologie
basierenden e-Produkte.
Das elektronische Papier eignet sich dank seiner einzigartigen
Eigenschaften ausgezeichnet für Preisschilder",
bestätigt Jukka Enarvi, bei UPM zuständig
für e-Produkte.
Das elektronische Auszeichnen von Waren bildet weltweit
einen kräftig wachsenden Bereich und kommt zuerst dort
zum Einsatz, wo sein Nutzen am augenfälligsten ist, nämlich
in Handelskonzepten mit hohem Bedarf an Preisänderungen."
Das elektronische Auszeichnen ermöglicht ein drahtloses
und schnelles Ändern der Preisangaben. Als weitere Vorteile
sind bessere Anzeigequalität, Zeitersparnis und der Wegfall
von Fehlern zu nennen.
Flexibel und lichtreflektierend
UPM hat aus e-Papier ein wirtschaftliches, dem Kundenbedarf
entsprechendes Produkt entwickelt, das dank einer neuen Anzeigetechnologie
im Vergleich zu den gegenwärtigen, auf herkömmlicher
LCD-Anzeigetechnologie basierenden Alternativen klare Vorteile
bietet.
Enarvi beschreibt die elektronische Preisanzeige von UPM
als flexible, lichtreflektierende Anzeigetechnologie, deren
Sondereigenschaften den Einsatz solcher Anzeigen in neuartigen
Objekten ermöglichen.
Wichtige Vorteile dieses Produkts sind u.a. die gute
Lesbarkeit auch bei sehr schrägem Blickwinkel, Schlagfestigkeit
und extrem geringer Stromverbrauch", zählt Enarvi
auf.
Hohe Investition - dennoch lohnend
Die elektronische Preisanzeige bedeutet für den Handel
eine beträchtliche, aber lohnende Investition. Bei kleinen
Läden geht es dabei um Tausende Euro, bei Supermärkten
um Zehntausende Euro.
Unter Berücksichtigung des Nutzens und der Einsparungen
zahlen sich diese Investitionen in weniger als zwei Jahren
aus", konstatiert Enarvi.
Die Hauptmärkte für die elektronischen Preisschilder
von UPM finden sich vorläufig in Europa. Gegenwärtig
sind u.a. in Frankreich, Deutschland und Spanien zahlreiche
Geschäfte zu elektronischen Preisschildern übergegangen,
sodass ein beträchtlicher Bedarf an solchen Produkten
besteht.
UPM stellt in Finnland im Werk Ylöjärvi elektronisches
Papier her, das unter der Marke "Ella Store Labels"
vertrieben wird.
Fakten über e-Papier
Bei der von UPM benutzten e-Papiertechnologie
kommen Mikrokapseln zum Einsatz, die dunkle
und helle durch ein elektrisches Feld steuerbare
Partikel enthalten. Das Licht der Umgebung wird
von den an der Kapseloberfläche befindlichen
Partikeln auf weitgehend gleiche Weise wie von
bedrucktem Papier reflektiert.
Die ältere Technologie basiert
auf LCD-Anzeige, deren Nachteil u.a. im Stromverbrauch
besteht. Bei der UPM-Technologie wird nur dann
eine geringe Menge Strom verbraucht, wenn der
Preis - also das Bild - geändert wird,
sonst nicht. Dennoch ist die Anzeige wenigstens
ein Jahr lang lesbar.
Die von UPM eingesetzte Technologie
wurde in den USA von der Firma E Ink, einem
auf das MIT zurückgehenden Start-up, entwickelt.

So funktioniert elektronische
Tinte.
(Bild: E Ink Corporation)
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www.upm-kymmene.com
>> www.eink.com
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