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Elektronisches Papier zeigt den Preis an

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13.11.2007
 

 
 

Das elektronische Papier, eine Innovation am Markt, ersetzt in den Läden allmählich die herkömmlichen Preisschilder. Der finnische Forstkonzern UPM führt gegenwärtig mit Handelsketten an den internationalen Märkten Verhandlungen über die Einführung seiner auf einer neuen Technologie basierenden e-Produkte.

„Das elektronische Papier eignet sich dank seiner einzigartigen Eigenschaften ausgezeichnet für Preisschilder", bestätigt Jukka Enarvi, bei UPM zuständig für e-Produkte.

„Das elektronische Auszeichnen von Waren bildet weltweit einen kräftig wachsenden Bereich und kommt zuerst dort zum Einsatz, wo sein Nutzen am augenfälligsten ist, nämlich in Handelskonzepten mit hohem Bedarf an Preisänderungen."

Das elektronische Auszeichnen ermöglicht ein drahtloses und schnelles Ändern der Preisangaben. Als weitere Vorteile sind bessere Anzeigequalität, Zeitersparnis und der Wegfall von Fehlern zu nennen.

Flexibel und lichtreflektierend

UPM hat aus e-Papier ein wirtschaftliches, dem Kundenbedarf entsprechendes Produkt entwickelt, das dank einer neuen Anzeigetechnologie im Vergleich zu den gegenwärtigen, auf herkömmlicher LCD-Anzeigetechnologie basierenden Alternativen klare Vorteile bietet.

Enarvi beschreibt die elektronische Preisanzeige von UPM als flexible, lichtreflektierende Anzeigetechnologie, deren Sondereigenschaften den Einsatz solcher Anzeigen in neuartigen Objekten ermöglichen.

„Wichtige Vorteile dieses Produkts sind u.a. die gute Lesbarkeit auch bei sehr schrägem Blickwinkel, Schlagfestigkeit und extrem geringer Stromverbrauch", zählt Enarvi auf.

Hohe Investition - dennoch lohnend

Die elektronische Preisanzeige bedeutet für den Handel eine beträchtliche, aber lohnende Investition. Bei kleinen Läden geht es dabei um Tausende Euro, bei Supermärkten um Zehntausende Euro.

„Unter Berücksichtigung des Nutzens und der Einsparungen zahlen sich diese Investitionen in weniger als zwei Jahren aus", konstatiert Enarvi.

Die Hauptmärkte für die elektronischen Preisschilder von UPM finden sich vorläufig in Europa. Gegenwärtig sind u.a. in Frankreich, Deutschland und Spanien zahlreiche Geschäfte zu elektronischen Preisschildern übergegangen, sodass ein beträchtlicher Bedarf an solchen Produkten besteht.

UPM stellt in Finnland im Werk Ylöjärvi elektronisches Papier her, das unter der Marke "Ella Store Labels" vertrieben wird.

 


Fakten über e-Papier

Bei der von UPM benutzten e-Papiertechnologie kommen Mikrokapseln zum Einsatz, die dunkle und helle durch ein elektrisches Feld steuerbare Partikel enthalten. Das Licht der Umgebung wird von den an der Kapseloberfläche befindlichen Partikeln auf weitgehend gleiche Weise wie von bedrucktem Papier reflektiert.

Die ältere Technologie basiert auf LCD-Anzeige, deren Nachteil u.a. im Stromverbrauch besteht. Bei der UPM-Technologie wird nur dann eine geringe Menge Strom verbraucht, wenn der Preis - also das Bild - geändert wird, sonst nicht. Dennoch ist die Anzeige wenigstens ein Jahr lang lesbar.

Die von UPM eingesetzte Technologie wurde in den USA von der Firma E Ink, einem auf das MIT zurückgehenden Start-up, entwickelt.

So funktioniert elektronische Tinte.
(Bild: E Ink Corporation)

 

 



>> www.upm-kymmene.com
>> www.eink.com

 

 
 

UPM Kymmene
Für elektronische Preisschilder besteht gute Nachfrage. In einem Supermarkt können bis zu hunderttausend verschiedene Produkte zum Verkauf stehen.

 

 
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