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Schlüssel adieu - auf Fingerabdruck basierende biometrische
Identifizierung im Anmarsch. Die Firma Deltabit bietet Zugangsüberwachungssysteme,
die die herkömmlichen Schlüssel ersetzen. Der Fingerabdruck
öffnet die Tür bereits zum Fitnessstudio, bald auch
zur eigenen Wohnung.
Die im südfinnischen Tampere ansässige Deltabit
arbeitet seit über sechs Jahren an der Entwicklung auf
Fingerabdrücken basierender Identifikationssysteme und
-anwendungen. Grundidee war und ist dabei der Verzicht auf
Schlüssel. Diese Art der Identifizierung kann bei der
Zugangsüberwachung zum Öffnen von Türen, zur
Steuerung von Alarmanlagen und zur Anwesenheitskontrolle eingesetzt
werden. Die Grenzen für die Anwendungsmöglichkeiten
sind kaum abzusehen.
"Schwerpunkte des Bereichs biometrische Identifizierung
sind bei uns Zugangsüberwachungssysteme, Kundenmanagementsysteme
für Fitnessstudios u. dgl. sowie Personal- und Patientenidentifizierungssysteme
in Krankenhäusern", berichtet Branchenleiterin Jouna
Järviö.
Auch Lösungen fürs Heim in Entwicklung
Die von Deltabit entwickelten Systeme basieren in hohem Maße
auf Nutzerfreundlichkeit. Märkte finden sich überall
dort, wo es auf zweifelsfreie Personenerkennung ankommt.
"Bei der biometrischen Identifizierung braucht die betreffende
Person keinerlei Hilfsmittel mit sich zu tragen. Der bloße
Finger genügt. Der Erkennungsvorgang gestaltet sich für
den Betreffenden außerordentlich leicht, schnell und
absolut zuverlässig. Seinen Finger kann man schließlich
weder vergessen noch verlegen noch verleihen", argumentiert
Jouna Järviö.
Deltabit entwickelt gegenwärtig eine für Einfamilienhäuser
wie auch für Reihen- und Etagenhauswohnungen geeignete
einfache biometrische Ein-Tür-Zugangsüberwachungsanlage.
Die universal geeignete schlüssellose Lösung wird,
so glaubt man, Anfang 2005 in den Handel kommen.
"In Vorbereitung ist ferner ein Identifizierungssystem
für Büchereien, bei dem der Fingerabdruck den herkömmlichen
Bibliotheksausweis ersetzt. Auch Stammkundensysteme für
Restaurants sind in Entwicklung."
Aussichtsreiche Branche, wenig Konkurrenz
Der biometrischen Identifizierung wird eine rosige Zukunft
prophezeit. Dennoch gibt es vorerst wenig Konkurrenz. In den
nordischen Ländern arbeitet neben Deltabit nur ein Unternehmen
an der Entwicklung der Fingerabdruck-Identifizierung; Branchenkonzentrationen
finden sich in Mitteleuropa, den USA und in Fernost. Die Präsenz
von Deltabit am Weltmarkt ist im Wachsen.
"Vom Bekanntheitsgrad unserer Firma, unseres biometrischen
Konzepts und unserer Produkte im Ausland zeugen die ständig
zunehmenden und heute schon täglichen Kontaktaufnahmen
und Kooperationsangebote. Wir rechnen wenigstens für
die nächsten fünf bis zehn Jahre mit ständig
zunehmendem Wachstum", konstatiert Jouna Järviö.
"In fünf bis sieben Jahren ist die biometrische
Personenidentifizierung ein starker Faktor neben den heutigen
Systemen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die biometrische
Erkennung die herkömmlichen Verfahren verdrängt."
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So funktioniert das
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Die Erkennungssicherheit basiert auf einer großen
Zahl dem Fingerabdruck zu entnehmender Identifizierungspunkte.
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Beim Deltabit-System wird der Finger leicht gegen
einen Sensor gedrückt, der eine Aufnahme des
Fingerabdruckes macht.
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Aus der Aufnahme werden mehrere Dutzend zu identifizierende
Punkte gewählt.
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Software bringt die Punkte mit Hilfe eines speziellen
Algorithmus in numerische Form.
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Die numerische Entsprechung wird verschlüsselt
und dann in einen Computer eingegeben.
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Die Fingeraufnahme wird gelöscht. Die Fingerabdruck-Datenbanken
von Deltabit sind numerischer, nicht bildlicher
Art.
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Die Empfindlichkeit des Sensors kann eingestellt
werden. Je größer die Datenbank, desto
mehr empfiehlt sich die Benutzung eines Kennwortes
zusammen mit der Identifizierung.
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Abgetrennte Finger haben keine Chance, denn der
Sensor erfasst auch Blutkreislauf und Puls.
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www.deltabit.fi
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