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Deltabit setzt auf Schlüssellosigkeit
Finger ersetzt Schlüssel

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10.12.2004
 

 
 

Schlüssel adieu - auf Fingerabdruck basierende biometrische Identifizierung im Anmarsch. Die Firma Deltabit bietet Zugangsüberwachungssysteme, die die herkömmlichen Schlüssel ersetzen. Der Fingerabdruck öffnet die Tür bereits zum Fitnessstudio, bald auch zur eigenen Wohnung.

Die im südfinnischen Tampere ansässige Deltabit arbeitet seit über sechs Jahren an der Entwicklung auf Fingerabdrücken basierender Identifikationssysteme und -anwendungen. Grundidee war und ist dabei der Verzicht auf Schlüssel. Diese Art der Identifizierung kann bei der Zugangsüberwachung zum Öffnen von Türen, zur Steuerung von Alarmanlagen und zur Anwesenheitskontrolle eingesetzt werden. Die Grenzen für die Anwendungsmöglichkeiten sind kaum abzusehen.

"Schwerpunkte des Bereichs biometrische Identifizierung sind bei uns Zugangsüberwachungssysteme, Kundenmanagementsysteme für Fitnessstudios u. dgl. sowie Personal- und Patientenidentifizierungssysteme in Krankenhäusern", berichtet Branchenleiterin Jouna Järviö.

Auch Lösungen fürs Heim in Entwicklung

Die von Deltabit entwickelten Systeme basieren in hohem Maße auf Nutzerfreundlichkeit. Märkte finden sich überall dort, wo es auf zweifelsfreie Personenerkennung ankommt.

"Bei der biometrischen Identifizierung braucht die betreffende Person keinerlei Hilfsmittel mit sich zu tragen. Der bloße Finger genügt. Der Erkennungsvorgang gestaltet sich für den Betreffenden außerordentlich leicht, schnell und absolut zuverlässig. Seinen Finger kann man schließlich weder vergessen noch verlegen noch verleihen", argumentiert Jouna Järviö.

Deltabit entwickelt gegenwärtig eine für Einfamilienhäuser wie auch für Reihen- und Etagenhauswohnungen geeignete einfache biometrische Ein-Tür-Zugangsüberwachungsanlage. Die universal geeignete schlüssellose Lösung wird, so glaubt man, Anfang 2005 in den Handel kommen.

"In Vorbereitung ist ferner ein Identifizierungssystem für Büchereien, bei dem der Fingerabdruck den herkömmlichen Bibliotheksausweis ersetzt. Auch Stammkundensysteme für Restaurants sind in Entwicklung."

Aussichtsreiche Branche, wenig Konkurrenz

Der biometrischen Identifizierung wird eine rosige Zukunft prophezeit. Dennoch gibt es vorerst wenig Konkurrenz. In den nordischen Ländern arbeitet neben Deltabit nur ein Unternehmen an der Entwicklung der Fingerabdruck-Identifizierung; Branchenkonzentrationen finden sich in Mitteleuropa, den USA und in Fernost. Die Präsenz von Deltabit am Weltmarkt ist im Wachsen.

"Vom Bekanntheitsgrad unserer Firma, unseres biometrischen Konzepts und unserer Produkte im Ausland zeugen die ständig zunehmenden und heute schon täglichen Kontaktaufnahmen und Kooperationsangebote. Wir rechnen wenigstens für die nächsten fünf bis zehn Jahre mit ständig zunehmendem Wachstum", konstatiert Jouna Järviö.

"In fünf bis sieben Jahren ist die biometrische Personenidentifizierung ein starker Faktor neben den heutigen Systemen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die biometrische Erkennung die herkömmlichen Verfahren verdrängt."

So funktioniert das

  • Die Erkennungssicherheit basiert auf einer großen Zahl dem Fingerabdruck zu entnehmender Identifizierungspunkte.

  • Beim Deltabit-System wird der Finger leicht gegen einen Sensor gedrückt, der eine Aufnahme des Fingerabdruckes macht.

  • Aus der Aufnahme werden mehrere Dutzend zu identifizierende Punkte gewählt.

  • Software bringt die Punkte mit Hilfe eines speziellen Algorithmus in numerische Form.

  • Die numerische Entsprechung wird verschlüsselt und dann in einen Computer eingegeben.

  • Die Fingeraufnahme wird gelöscht. Die Fingerabdruck-Datenbanken von Deltabit sind numerischer, nicht bildlicher Art.

  • Die Empfindlichkeit des Sensors kann eingestellt werden. Je größer die Datenbank, desto mehr empfiehlt sich die Benutzung eines Kennwortes zusammen mit der Identifizierung.

  • Abgetrennte Finger haben keine Chance, denn der Sensor erfasst auch Blutkreislauf und Puls.

Sonstige links:

>> www.deltabit.fi

 

 
 


Der Finger öffnet die Tür. Die von Deltabit entwickelte Fingerabdruck-Identifizierung kommt bereits in Fitnessstudios zur Anwendung, bald auch in Einfamilien- und Etagenhäusern.

 

 
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