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"Die Nanotechnologie wird die Medikamentenentwicklung
in den nächsten 10 bis 20 Jahren revolutionieren. Neue
"intelligente" Medikamente und Materialien konzentrieren
dann die Behandlung auf die genau richtige Stelle", sagt
Oula Penate Medina, Geschäftsführender Direktor
der Firma CTT Cancer Targeting Technologies.
Die im Jahr 2001 gegründete CTT arbeitet an einem Verfahren,
bei dem Krebsmedikamente in Nanopartikel eingebettet mit Hilfe
eines das Zielgewebe erkennenden Peptids in dieses eingeschleust
werden.
"Der Einsatz vieler Pharmaka wird heute durch deren
Nebenwirkungen beschränkt. Mit dem Verfahren von CTT
wird mehr Wirkstoff in das Zielgewebe gelenkt ohne jedoch
die Gesamtdosis für den übrigen Organismus zu erhöhen.
Der Wirkstoff wird erst dort freigesetzt, wo er benötigt
wird", schildert Penate Medina.
Ein Milliardenmarkt
CTT steht heute mit seiner Arbeit in der präklinischen
Phase, d.h. die Medikamente sind noch nicht im Handel. Die
Firma leistet auch global betrachtet Pionierarbeit.
"Man geht heute davon aus, dass in den nächsten
10 bis 20 Jahren die größten zusätzlichen
Erfolge in der Medikation durch die Art der Dosierung, der
Wirkstoffzufuhr erzielt werden."
Die Medizin kann in Zukunft die Nanotechnologie in vielerlei
Weise nutzen. Neben der gezielten Wirkstoffzufuhr führt
Penate Medina als Beispiele die Bioimplantate und die Mikrochirurgie
an.
Die Nanotechnologie wird in der Medizin Märkte im Volumen
von mehreren Milliarden Euro finden, dabei ist der Nutzen
für Gesellschaft und Patienten in Form besserer Behandlung
noch gar nicht mitgerechnet", unterstreicht Penate Medina.


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www.cancertargeting.com
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