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Kunstgelenk-Klinik Coxa
Ein zum Kopieren gutes Modell

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21.12.2006
 

 
 

Die Coxa-Klinik bietet Spitzenkönnen der Kunstgelenk-Chirurgie als medizinische Leistung des öffentlichen Sektors. Das Aktionsmodell ist einzigartig - nicht nur in Finnland, sondern weltweit. Und es lässt sich auch auf andere medizinische Spezialgebiete übertragen.

Der Einführung des Coxa-Konzepts gingen gründliche und vorurteilslose Überlegungen voraus. Die AG-Form des Unternehmens erachtete man für wichtig, um die Tätigkeit der dem öffentlichen Sektor dienenden Klinik auf neue und zuvor unerprobte Weise organisieren zu können", erläutert Geschäftsführer Matti Lehto.

Als Aktiengesellschaft hat die Klinik eine klare Autonomie. "Wir können unsere kundenorientierte Strategie verfolgen und in unser Personal investieren. Mit dem privaten Geld ziehen auch ein neuartiges Betriebsklima und betriebswirtschaftliche Denkweise ein."

Die im Jahr 2001 gegründete Coxa-Klinik führt als "Zulieferer" des öffentlichen Gesundheitswesens gemäß einem jährlich zu schließenden Dienstleistungsvertrag Kunstgelenkoperationen durch und bietet im Landesmaßstab anspruchsvollste Operationsleistungen. Operiert werden auch Privatpatienten.

"Das Coxa-Modell ist erwiesenermaßen auch kopierbar, und Interesse dafür ist sowohl im In- wie im Ausland vorhanden." Passende Bereiche könnten, so Lehto, abgrenzbare Komplexe, wie zum Beispiel Staroperationen, Behandlung von Herzerkrankungen, Rheumaleiden und Nierenerkrankungen, sein.

Gute Ergebnisse

Das Funktionieren des Coxa-Modells basiert auf intensivem Therapieprozess und hohem Auslastungsgrad. Qualität wird dank Konzentration erreicht. Bei Coxa setzt ein Arzt jährlich ebenso viele Gelenkimplantate ein wie die Chirurgen-Teams mehrerer Krankenhäuser zusammen. "Routine und Wiederholung bringen das fachliche Können der Chirurgen auf Spitzenniveau."

Die Prozessartigkeit der Behandlung insgesamt senkt die Dauer des Klinikaufenthalts und damit auch die Kosten und die Komplikationen beträchtlich. In der Coxa-Klinik liegt denn auch der Anteil der Komplikationen, etwa der Infektionen, beträchtlich unter dem internationalen Niveau.

Die Zahl der Wiederholungsoperationen hat sich erheblich verringert, was natürlich Kosteneinsparungen bedeutet. "Auch in Erhebungen über Kundenzufriedenheit erzielten wir glänzende Ergebnisse", konstatiert Lehto.

Zufriedenes Personal

Die selbständig arbeitende Klinik bietet dem Personal neuartige Möglichkeiten, sich auf ständige Weiterentwicklung des eigenen Fachbereichs und der eigenen Arbeit zu konzentrieren.

"Es ist uns gelungen, trotz zügigen Arbeitstempos ein ausgesprochen positives Betriebsklima zu schaffen. Von Einfluss waren dabei flexibles Arbeitsmodell, Teamwork, echte Mitgestaltungsmöglichkeit und Erfolgsbeteiligung."

Nach Zahl der Operationen ist Coxa in Finnland die Nummer eins. In diesem Jahr werden in der Klinik 2600 Kunstgelenkoperationen durchgeführt. Die Zahl hat sich rasch erhöht: Im Jahr 2003 waren es noch knapp 1500 Eingriffe gewesen. Laut Prognose steht weiteres Wachstum von jährlich fünf Prozent zu erwarten.



>> www.coxa.fi

 

 
 


"Der Bedarf an Kunstgelenkoperationen nimmt u.a. infolge Alterung, Knochenversprödung und Übergewichtsproblemen der Bevölkerung ständig zu. Auch die Weiterentwicklung der Implantationstechnologie bringt neue Patientengruppen zur Behandlung", sagt Matti Lehto.

 

 
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